C1 lässt die Effektivität vermissen und muss eine bittere Niederlage einstecken

Nach drei Heimspielen in Folge reisten wir zum Mitaufsteiger nach Remagen. Trotz der Niederlage gegen Salmrohr waren wir mit der Leistung nicht unzufrieden und wollten auch in Remagen weiter mutig und offensiv spielen. Dies gelang uns in der Anfangsphase recht gut. Unsere Jungs zeigten sich aggressiv in den Zweikämpfen und spielten immer wieder schnell nach vorne. So bot sich Luca Hartenhauer bereits nach 6 Minuten die Chance zur Führung. Gut freigespielt kam er aus ca. 12 Metern halbrechter Position frei zum Schuss, verzog aber knapp. Vier Minuten später dann die Doppelchance wieder durch Luca und Rayan Marotta, der heute im Sturmzentrum begann. In der 20. Minute lief Rayan nach gutem Zuspiel alleine auf den Torwart zu, schloss allerdings viel zu überhastet ab. Das sind Situationen, die wir jetzt schon mehrfach in der Saison hatten und in denen unseren Jungs einfach das Selbstvertrauen und die Routine fehlen, um diese Chancen effektiv zu nutzen. Die Gastgeber setzten in der kompletten ersten Halbzeit auf lang geschlagene Standards meist durch Altan Özdemir und auf Einzelaktionen des überragenden Immer Ademi. Diese Spielweise reichte, um die Partie für sich zu entscheiden. In der 23. Minute segelte ein Freistoß an Allen vorbei, tippte noch zweimal! auf bevor er zu Adami kam, der ihn über die Linie köpfte. Kurz vor der Halbzeit das 2:0, nachdem Ademi sich gegen drei Germania-Akteure durchsetzte und gekonnt zurücklegte.

„Ibo“ Jawad wurde gegen Oberwinter enorm gefordert, zeigte als rechter AV aber eine starke Leistung

Die Umstellungen, die wir in der Halbzeitpause vornahmen, stellten sich leider als komplett falsch heraus. Wir verloren völlig den Faden und gaben die Partie, die wir in der ersten Halbzeit noch gut im Griff hatten, völlig aus der Hand. Oberwinter kam zu mehreren Möglichkeiten, die zum Glück ungenutzt blieben. Erst gegen Ende der Partie kamen wir etwas besser ins Spiel. Anrif Adjibabi, Kai Alscheid und Magomed Dautov vergaben Chancen und ein Kopfball von Luca Maring landete zunächst an der Latte und dann vermeintlich hinter der Linie. Der gut leitende Referee gab den Treffer nicht und so blieb es bei der 0:2-Niederlage.

 

Fazit: Aufgrund der zweiten Halbzeit geht die Niederlage in Ordnung. Leider hat uns die Umstellung in der Halbzeitpause aus dem Rhythmus gebracht. Knackpunkt waren aber (wie schon gegen Immendorf) die vergebenen Großchancen in den ersten zwanzig Minuten. Das tut mir unglaublich Leid für das Team, das oft eine gute Spielanlage zeigt, mutig nach vorne spielt, einige Dinge gut umsetzt und sich dafür einfach nicht belohnt!