C1 mit ordentlichem Auftakt

Nach dem starken ersten Auftritt in der neuen Liga fuhren wir am zweiten Spieltag zum Derby nach Immendorf. Der Gegner hat sich in der Sommerpause mit 15! Neuzugängen verstärkt und war somit klarer Favorit in dieser Partie. Wir nahmen uns vor, etwas tiefer zu verteidigen um kompakt zu stehen und nach Balleroberung schnell umzuschalten. Wie bereits im Relegationsspiel vor einigen Wochen ging diese Rechnung zunächst auf. Den Gastgebern fehlte die zündende Idee und unser Team kam durch Sandro Hoehl und Luca Hartenhauer zu zwei dicken Möglichkeiten. Leider wurden beide Chancen vergeben, so dass mit einem 0:0 die Seiten getauscht wurden. Nach dem Wechsel übernahm Immendorf dann das Kommando, ohne sich dabei zwingende Torchancen zu erarbeiten. In der 44. Minute dann die Szene des Spiels, als sich die Immendorfer gut vor das FCM-Tor kombinierten und zum 1:0 trafen. Leider erkannte der ansonsten gut leitende Referee das Foulspiel an Motassem Morsli (im Video klar zu erkennen) nicht. In der Folgezeit schaffte es unsere Elf nicht mehr, genügend Offensivdrang auszuüben, um den Gegner ernsthaft in Bredouille zu bringen. Einzig Luca Maring hatte kurz vor Schluss noch den Ausgleich auf dem Fuß.

Fazit: Insgesamt kein gutes Spiel von beiden Teams. Die Mannschaft, die etwas mehr investiert hat, hat das Spiel gewonnen. Das man in der Rheinlandliga (gerade mit den vielen 2004ern) nicht in jedem Spiel eine große Anzahl von Torchancen bekommt, ist klar. Umso ärgerlicher ist es, dass wir unsere Chancen in der ersten Halbzeit nicht nutzen konnten.

Beim zweiten Heimspiel der Saison traten wir zum ersten Mal auf unserem Hartplatz an. Gegner war das rheinlandligaerfahrene Team aus Wittlich. Die körperlich enorm robuste und von Stützpunktspielern gespickte Truppe von der Mosel zeigte direkt, warum sie diese Saison als Geheimfavorit auf die Meisterschaft gehandelt wird. In einem enorm offensiven 3:5:2-System pressten uns die Gäste frühzeitig. Doch nachdem unser Team die Anfangsphase schadlos überstanden hatte, fanden wir besser ins Spiel und schafften es mit zunehmender Spielzeit immer besser, Wittlich von unserem Tor fernzuhalten. Unsere Abwehr stand nun immer sicherer und Torwart Arno Steiof strahlte eine sensationelle Ruhe aus. Laufbereitschaft, Leidenschaft und taktische Disziplin waren herausragend und so hatten wir nach ca. 60 Minuten auch unsere erste dicke Chance im Spiel. Leider verzog Magomed Dautov seinen Linksschuss knapp am Tor vorbei. Zwei Minuten vor dem Ende dann doch noch der Gegentreffer. Nach einer Ecke kam der starke, baumlange IV der Gäste zum Kopfball und nickte unhaltbar für unseren Keeper zum 0:1 ein. Danach warfen wir nochmal alles nach vorne, stellten auf Dreierkette um und kamen tatsächlich noch einmal zu einer vielversprechenden Gelegenheit. Leider fehlte hier im Abschluss die nötige Kraft und Konzentration.

Fazit: Die Mannschaft hat sich heute ein dickes Lob verdient. Gegen einen körperlich klar überlegenen und spielstarken Gegner aus Wittlich haben die Jungs phänomenal gefightet. Klar war Wittlich dominant und hatte die besseren Möglichkeiten. Trotzdem hätte sich das Team heute ein Remis verdient. Mit der gleichen Einstellung sollte es möglich sein, auch in der Rheinlandliga Punkte einzufahren.

Saisonvorschau C1 – Das Abenteuer Rheinlandliga kann beginnen

Nach der Niederlage im Relegationsspiel gegen Immendorf waren die Planungen schon auf Bezirksliga eingestellt. Doch nach dem Rückzug der JSG Hattert wurde es letztlich die Rheinlandliga, in der unsere C1 nächste Saison auf Tore- und Punktejagd geht. Eine große Herausforderung wartet somit auf Team, Trainer, Umfeld und Verein. Neben den letztjährigen C1-Spielern stehen sowohl C2-Spieler, als auch einige Spieler des jüngeren 2004er-Jahrgangs im Kader. Neu in der Mannschaft sind TuS-Rückkehrer Jason Weber, Mohammed Hamada (VfR Eintracht Koblenz), Max Greening (SV Untermosel), Neron Abazi, Magomed Dautov und Motassem Morsli (alle VfL Neuwied).

Die Vorbereitung ist bisher gut verlaufen. Bei einem großen Kader hatten wir in den Ferien durchschnittlich 15 Spieler im Training. Auch in den Testspielen zeigte sich der Konkurrenzkampf und jeder war gewillt, seine Spielminuten effektiv zu nutzen. Dementsprechend zufriedenstellend waren dann auch die Ergebnisse (Güls 16:0, TuS Koblenz U14 1:1, JSG Untermosel 1:1, JSG Bendorf 3:1, JFV Rhein-Hunsrück U14 6:3).

Wir denken, dass das Team gut vorbereitet ist und sind gespannt, was die Truppe in der Meisterschaft zu leisten im Stande ist. Dass es von der ersten Minute an um den Klassenerhalt geht, dürfte jedem klar sein. Wir werden aber auch nicht gewillt sein, uns kampflos zu ergeben. Das haben die Jungs bereits in der Vorbereitung gezeigt. Also lasst uns das Abenteuer Rheinlandliga positiv angehen und gemeinsam für eine riesen Überraschung sorgen!

Wir hoffen bei diesem Unterfangen auf zahlreiche Unterstützung der Germania-Anhänger, denn jeglicher Support wird dem Team gut tun.

 

Mit sportlichen Grüßen

Martin Mattern/Jonas Bähr

FC Germania Metternich – TuS Mosella Schweich 3:3 (1:2)

Am ersten Spieltag der Rheinlandliga empfingen wir das Team aus Schweich in der Kaul.

Nach einer guten Vorbereitung hatten wir uns für dieses Spiel vorgenommen, mit enorm hoher Laufbereitschaft, Zweikampfintensität und Leidenschaft zu agieren. Dies klappte in den ersten 15 Minuten hervorragend. Der Gegner versuchte mit Angriffspressing zum Erfolg zu kommen. Doch die erste Pressingreihe wurde oft mit einem gezielten Flachpass in die Tiefe überspielt, so dass wir im Mittelfeld regelmäßig Überzahlsituationen kreieren konnten. Außerdem wollten wir nach Ballverlust direkt ins Gegenpressing übergehen und damit dem Gegner keine Zeit lassen, sich zu entfalten. Eine dieser Gegenpressing-Situationen nutze unser IV und neuer Kapitän Kai Alscheid, um im Zusammenspiel mit Magomed Dautov das 1:0 zu erzielen (8. Minute).

Gegen Mitte der ersten Halbzeit stellte Schweich um und agierte nun tiefer und kompakter. Anstatt weiter spielerische Lösungen über das Mittelfeld zu suchen, agierte unser mit sieben 2004ern! angetretenes Team nun zu oft mit langen Bällen. Diese wurden leicht von der groß gewachsenen Abwehrreihe der Gäste abgefangen und es ergaben sich Räume und Kontermöglichkeiten, die Schweich auch effizient nutzte. Dazu kam auch noch Pech bei Chancen von Luca Hartenhauer (auf der Linie geklärt) und Magomed Dautov (Lattenschuss). So ging es mit einem 1:2 in die Halbzeitpause.

Im zweiten Abschnitt wurde unsere Dominanz zunächst wieder stärker und Mick Schäfer hatte nach starker Vorarbeit von Luca den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte jedoch am TuS-Keeper. Fast im Gegenzug setzte sich Jan Niedenführ gegen Kai Alscheid durch und platzierte einen fulminanten Schuss aus ca. 25 Metern zum 1:3 im FC-Netz. Das passte zum gesamten Spiel unserer Jungs bis dahin: Viel Aufwand, null Ertrag!

Doch wer nun gedacht hatte, dass die Mannschaft zusammen bricht, der sah sich getäuscht. Denn nur kurze Zeit später war es ein toller Spielzug über Sezi Mavambu, Santino Chirico und Magomed Dautov, der uns den Anschlusstreffer brachte. Acht Minuten vor Schluss war es dann Luca Hartenhauer, der nach eine Ecke zur Stelle war und nach schneller Drehung und platziertem Flachschuss den vielumjubelten Ausgleich erzielte. Beide Teams gingen in der Folgezeit kein volles Risiko mehr und somit blieb es bei der Punkteteilung.

Fazit: Schade, dass es heute trotz guter Vorstellung nur zu einem Punkt gereicht hat. Aber nach einem 1:3-Rückstand muss man damit natürlich zufrieden sein. In der Rheinlandliga werden kleine Fehler eben konsequent bestraft. Insgesamt trotzdem eine Leistung, auf der wir aufbauen können.

Es spielten:

Arno Steiof – Kail Alscheid (C), Sezi Mavambu, Motassem Morsli, Mick Schäfer, Jason Weber, Mohammed Hamada, Luca Hartenhauer, Sadik Issaka, Magomed Dautov, Sandro Hoehl

Eingewechselt:

Max Greening, Ibrahim Jawad, Santino Chirico, Nico Werner, Anrif Adjibabi

Spielbericht FC Metternich vs. TuS Rheinböllen (2:0)

Spielbericht Rhein Zeitung:

Metternichs Heimpremiere gelingt

In der Fußball-Bezirksliga Mitte hat der FC Germania Metternich sein erstes Heimspiel der Saison mit 2:0 (1:0) gewonnen. In einer umkämpften Partie hielt der TuS Rheinböllen lange Zeit gut mit, zeigte sich vor dem Tor aber nicht kaltschnäuzig genug.

„Es war ein hartes Spiel gegen einen guten und unangenehmen Gegner. Das frühe Tor hat uns natürlich in die Karten gespielt, zwischendurch stand die Partie dann aber immer mal wieder auf der Kippe“, zeigte sich der Metternicher Trainer Patrick Baade nur teilweise zufrieden mit seiner Heimpremiere. Den angesprochenen Führungstreffer erzielte Marcel Stieffenhofer bereits in der zweiten Spielminute, als er an der Mittellinie den Ball aufnahm, die Gästeabwehr wie Slalomstangen stehen ließ und dann den Ball eiskalt an Torwart Marc Reifenschneider vorbei einschob.

Die Gäste aus Rheinböllen ließen sich dadurch aber nicht beeindrucken und fanden immer besser ins Spiel, das mit zunehmender Dauer umkämpfter wurde. Der souveräne Schiedsrichter Leon Lotz verteilte alleine in der ersten Halbzeit sechs gelbe Karten (in der zweiten Halbzeit noch mal fünf) und musste darüber hinaus bei einer Rudelbildung einschreiten. Vor den Toren passierte allerdings nicht mehr viel, mit einem 1:0 ging es in die Kabinen.

Auch die zweite Halbzeit begann von beiden Seiten kämpferisch, die Gäste erarbeiteten sich allerdings ein leichtes Übergewicht. Zwar hatten beide Mannschaften ihre Chancen, nach einer viertel Stunde wurde es für das Metternicher Gehäuse aber brandgefährlich: FCM-Keeper Carsten Gerharz rettete binnen weniger Sekunden zweimal spektakulär auf der Linie, nachdem die Angreifer der Gäste aus dem Getümmel heraus versuchten, den Ball über die Linie zu bringen. Das Spiel war nun vor allem von Zweikämpfen und Fouls geprägt, was zehn Minuten nach der Doppelchance der Gäste zur 2:0-Führung für die Metternicher führen sollte. An der Eckfahne verursachte Rheinböllen einen Freistoß, die Flanke in den Strafraum und das folgende Getümmel nutzte Patrick Heyer aus, der als Erster reagierte und das Spiel mit dem Treffer zum 2:0 (68.) entschied.

„Das war natürlich ein Gegentor zum unglücklichsten Zeitpunkt“, haderte Gästetrainer Kevin Schneck nach der Partie. „Meine Mannschaft hat gegen einen Mitfavoriten super mitgehalten, und vielleicht wäre sogar ein Unentschieden verdient gewesen. Am Ende waren die Metternicher aber leider cleverer vor dem Tor, daran müssen wir arbeiten.“

Von unserer Mitarbeiterin

Sabrina Kreuter

Bilder zum Spiel von alferweb auf facebook (ansehbar auch ohne Account)