2. Mannschaft

Die zweite Herrenmannschaft des FC Germania Metternich 2011/2012 in der Kreisliga B

Hintere Reihe von links: Kevin Krakau, Jan Schultheis, Max Huiskens, Sebastian Hammes, Carsten Gerharz, Tobi Lommer

Mittlere Reihe von links: Jörg Hillen, Robert Hahn, Michael Otto, Andre Schäfer, Valerio Sama, Tobi Sonntag, Julian Scharrenbach, Johannes Ridder, Florian Juchem, Luca Rieser, Sebastian Schnatz, Johannes Löscherbach, David Follmann,

Vordere Reihe von links: Markus Lay, Sebastian Eichhorn, Andreas Schaffranek, Veseljko Teklic, Emre Zorlu

Es fehlen:Janis Vlasakidis, Christian Schmitt, David Follmann2, Senadin Dzaferi, Marco Simon, Gianluca Preto

 

25. Spieltag in der Kreisliga B

FC Germania Metternich II - TuS Niederberg

Wie schon mehrmals hier erwähnt, hat die Mannschaft zwei Gesichter: an manchen Tagen zeigt sie begeisternden Fußball - wie z.B. am letzten Sonntag beim VfR Koblenz -, an anderen wiederum ist sie kaum wiederzuerkennen, so auch heute. Obwohl es um nichts mehr ging und man eigentlich ein schönes Spiel erwarten konnte, traf genau das Gegenteil zu. Lustlos, ohne großen Einsatz bewegten sich die Germania - Spieler auf dem Platz, so als hätten sie Blei in den Beinen. Da wollte auch der Tus Niederberg kein Spielverderber sein und passte sich dem Niveau nahtlos an. Der einzige Lichtblick war das 1:0 in der 68. Minute durch Tobias Schaffranek.

Aber genug der Kritik: die Mannschaft hat in dieser Saison Großartiges geleitet, ist souveräner Staffelsieger geworden und steigt verdient auf. Dazu nochmals von dieser Stelle Gratulation und herzlichen Glückwunsch. Alles Gute für die neue Saison in der Kreisliga A !

Für die Germania waren im Einsatz: Sebastian Eichhorn, Marco Bebbon (Johannes Löcherbach), Tobias Jung, Julian Scharrenbach, Carsten Gerharz, Luca Rieser, Andre Schäfer (David Follmann), Sebastian Schnatz, Jan Schultheis (Florian Juchem), Kevin Krakau, Tobias Schaffranek

Das nächste und letzte Spiel findet am kommenden Sonntag um 14:30 Uhr in Waldesch statt.

 

Nach dem Aufstieg nun die Meisterschaft

 

VFR Koblenz – FC Germania Metternich II 1:3 (0:1)

 

Man merkte es der Mannschaft an: Nachdem der Aufstieg in die Kreisliga A schon am letzten Spieltag perfekt gemacht worden war, konnte sie heute befreit aufspielen. Und weil der VfR Koblenz mitspielte, entwickelte sich ein gutes Spiel auf hohem Niveau.

Nach einer ausgeglichenen ersten Viertelstunde fiel in der 20. Minute das 1:0, Torschütze Kevin Krakau mit seinem 16. Treffer.

Die Germania hatte noch weitere Chancen durch Jan Schultheis und Kevin Krakau, doch es blieb beim 1:0 zur Halbzeit.

Nach der Pause drängte der VfR auf den Ausgleich, die Germania verlegte sich auf Konter und stand dabei in der Defensive hervorragend. Einer dieser Konter führte in der 58. Minute zum 2:0 durch Sebastian Schnatz nach toller Vorarbeit von Johannes Ridder.

Robert Hahn wechselte aus: Für Carsten Gerharz kam Andre Schäfer (60.) und für Jan Schultheis Eric Mauricio Castaneda Monero. In der 78. Minute dann das 3:0 durch einen sehenswerten Treffer von Tobias Schaffranek. Nach einer Unachtsamkeit in der Abwehr verkürzte die Karthause auf 1:3 und hatte in der Folge durch einen Lattentreffer noch eine weitere große Möglichkeit. Es blieb aber beim verdienten 3:1 Sieg und dem Gewinn der Meisterschaft zwei Spieltage vor Schluss.

 

Fazit: Heute konnte man erkennen, welches Potential die Mannschaft hat, wenn sie befreit aufspielen kann. Der Sieg war hoch verdient gegen einen Gegner, der seit fünf Spieltagen ungeschlagen war und dabei 27 Tore erzielt hat.

 

Die Germania spielte mit Sebastian Eichhorn,Marco Bebbon, Sebastian Schnatz, Johannes Ridder, Carsten Gerharz (Andre Schäfer), Luca Rieser, Jan Schultheis ( Eric Mauricio Castaneda Monero), Andreas Schaffranek, Kevin Krakau (Florian Juchem), Sebastian Hammes, Tobias Schaffranek.

 

Das nächte Spiel findet am kommenden Sonntag 11:00 Uhr gegen den TuS Niederberg statt.

22. Spieltag in der Kreisliga B

FC Metternich II - FC Arzheim 3:2 (1:2)

 

Im Wechselbad der Gefühle: Der FC biegt einen 0:2 Rückstand nach schwacher 1. Halbzeit in einer starken 2. Halbzeit noch in ein 3:2 um.

Aber der Reihe nach...

Was war nur in der 1. Halbzeit los ? Die Mannschaft war kaum wiederzuerkennen: behäbiger Spielaufbau, Fehlpässe im Akkord, mangelnde Laufbereitschaft, niemand, der die Verantwortung für einen geordneten Spielaufbau übernehmen wollte. So hatte es der FC Arzheim nicht allzu schwer aus einer stabilen Abwehr heraus zu kommen. Man versteckte also sich keineswegs vor dem Tabellenführer. Nach einem langen Einwurf von der rechten Seite herrschte Chaos im Germania Strafraum und es stand 0:1. Der FC spielte weiter im alten Trott, von Aufbäumen und Dagegenhalten keine Spur. Die Folge: In der 30. Minute wird zum wiederholtem Mal die Abwehr überlaufen und es steht 0:2. Etwas überraschend fällt in der 36. Minute der Anschlusstreffer zum 1:2 durch ein Kopfballtor von Sebastian Hammes, nachdem zuvor ein Abseitstor durch den souverän agierenden Schiedsrichter nicht gegeben wurde. Mit dem 1:2 ging es dann auch in die Pause.

Ich weiß nicht, was Robert Hahn in der Pause gesagt hat, jedenfalls war das Spiel der Mannschaft nicht mehr wiederzuerkennen. All die Tugenden, die in der 1. Hälfte so schmerzlich vermisst wurden, kamen nun zum Tragen. Die Mannschaft baute enormen Druck nach vorne auf, erspielte sich Serien von Eckbällen, Arzheim kam kaum mehr aus der eigenen Hälfte, da die Bälle nun früh abgefangen wurden. Aber der Ausgleichstreffer wollte einfach nicht gelingen, obwohl es Chancen im zwei Minuten Takt durch Erik Heizmann, Christian Braun, Sebastian Schnatz und Sebastian Hammes gab. Arzheim verteidigte zeitweise mit allen Spielern im eigenen Strafraum.

Robert Hahn brachte in der 64. Minute für Andre Schäfer mit Kevin Krakau eine weitere Offensivkraft, der Druck wurde noch stärker.

In der 75. fiel dann endlich der längst fällige Ausgleich durch Sebastian Schnatz mit seinem insgesamt 11. Treffer. Die Germania spielte weiter nach vorne, man wollte nun auch den Sieg. In der 80. Minute kam für Marco Bebbon Maximilian Huiskens. Drei Minuten später erzielte Kevin Krakau mit seinem fast schon obligatorischem Tor den Siegtreffer zum 3:2 Endstand. In der 44. Minute verletzte sich Christian Braun und musste ausgewechselt werden, für ihn kam Florian Juchem. In der Nachspielzeit fast noch das 4:2. Sebastian Schnatz wird im Strafraum gelegt, den fälligen Elfmeter kann jedoch Erik Heizmann nicht verwandeln.

Fazit: Aufgrund der bärenstarken Leistung in der 2. Halbzeit geht der Sieg in Ordnung. Nur sollte die Mannschaft es sich nicht zur Gewohnheit machen, die Nerven ihres Trainers öfter so zu strapazieren, wie in der 1. Halbzeit geschehen.

Für die Germania waren im Einsatz:

Christian Varges, Marco Bebbon (Maximilian Huiskens), Erik Heizmann, Johannes Ridder, Luca Rieser, Andre Schäfer (Kevin Krakau), Sebastian Schnatz, Michael Otto, Andreas Schaffranek und Christian Braun (Florian Juchem)

Das nächste Spiel findet am kommenden Sonntag um 14:30 Uhr beim abgeschlagenen Tabellenletzten SC Simmern statt.

 

Auf-/Abstieg

Wer darf aufsteigen und wer nicht ?

Von verschiedenen Seiten wurde gefragt, ob tatsächlich bis zu drei Teams aus der Kreisliga B aufsteigen können, hier die Antwort. Zunächst aber einige allgemeine Erläuterungen.

Die Auf- und Abstiegsregelungen im Fußballverband Rheinland sind alles andere als selbsterklärend. Ganze zwölf Din-A4-Seiten voller Rechentabellen und Zahlenspiegeln bilden die Grundlage dafür, wie viele Mannschaften aus den verschiedenen Ligen ab- und aufsteigen dürfen oder in die Relegation gehen.

Klar ist: der Meister steigt auf, der Tabellenletzte steigt ab. Aber schon bei den Absteigern – in allen Ligen ab der Rheinlandliga (abwärts) trifft es nämlich mit Sicherheit mehr als eine Mannschaft – geht es los: Hier steckt der Teufel im Detail. In beinahe allen Fußballligen entscheidet die Tabellenkonstellation der nächsthöheren Liga, was am Saisonende passiert - ein kompliziertes Pyramidensystem.

Unterhalb der Bezirksliga Mitte stellt sich die Struktur dieser Pyramide für den Raum Koblenz folgendermaßen dar:

Die rot markierten Stellen zeigen den Sachverhalt auf: Steigt kein Team aus der Bezirksliga Mitte in die Kreisliga A ab, so steigen drei Mannschaften aus der Kreisliga B auf. Nach aktuellem Stand wären das FC Germania Metternich II, TuS RW Koblenz II und der SV Pfaffendorf.

In allen anderen Fällen steigen nur zwei Teams auf.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, der findet die Auf- und Abstiegsregelungen unter diesem Link.

 

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