C1 hält auch gegen die Topteams der Liga gut mit

Zwei schwere Heimspiele hatte das C1-Team in den letzten beiden Wochen zu meistern. Zunächst ging es auf Asche gegen den JFV Rhein-Hunsrück, ein mit Auswahlspielern gespicktes reines 2003er-Team. Hochmotiviert starteten die jungen Germanen ins Spiel, verteidigten diszipliniert und leidenschaftlich und ließen kaum JFV-Gelegenheiten zu. So wurde mit einem 0:0 die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit zunächst das gleiche Bild. Die Gäste rannten unentwegt an, hatten aber kaum zündende Ideen, um unsere Defensive zu überwinden. Leider bekamen wir gegen Ende des Spiels kaum noch Entlastung hin, so dass vor allem die Köpfe müder wurden und Konzentrationslücken entstanden. So war es dem besten Akteur auf dem Platz, Joshua Günther, vorbehalten, das 0:1 zu erzielen. Wenig später erhöhte Leon Wilki auf 0:2 und sorgte damit für die Entscheidung.

Fazit: Die Mannschaft hat über weite Strecken sehr gut verteidigt. Das ist die absolut wichtige Grundlage, um gegen solche Gegner eine realistische Chance zu haben. Nach vorne hin hätten wir uns gewünscht, mehr Bälle halten zu können um den Mittelfeldspielern die Möglichkeit zu geben nachzurücken und selbst für Torgefahr zu sorgen. So geht der Sieg des JFV in Ordnung.

Eine Woche später ging es in der Kaul gegen den ambtierenden Spitzenreiter, die U14 des SV Eintracht Trier. Kurzfristig mussten wir auf unsere beiden etatmäßigen 6er, Justus Brahm und Jason Weber verzichten. Das sollte die Sache nicht leichter machen. Doch sowohl Mohammed Hamada, als auch Santino Chirico machten ihre Sache super. Die erste Chance nach einem Eckball gehörte den Gästen. Doch im Anschluss bekamen wir das Spiel gut in den Griff und hatten durch Sandro Hoehl, Nico Werner und Kai Alscheid vielversprechende Möglichkeiten. Nach 20 Minuten dann der erneute Rückschlag. Nach eigenem Freistoß gingen unsere Jungs nicht auf den zweiten Ball. Der lange Schlag landete beim 2003er VA-Spieler der Gäste, Timo Reuland, der eiskalt über den herauseilenden Arno Steiof vollstreckte. Ein bis dato ungerechtfertigtes Ergebnis. Aber in der Rheinlandliga werden kleine Fehler eben direkt bestraft. In der zweiten Hälfte machte die Eintracht dann mehr Druck. Wir kamen kaum noch in Abschlusssituationen. Trotzdem war es eine Einzelaktion, die dem Tabellenführer das 2:0 ermöglichte. Reuland ließ diesmal gleich vier Germanen stehen und netzte ein. Gegen Ende ließen in einem sehr intensiv, aber immer fair geführten Spiel die Kräfte nach und Trier kam kurz vor Schluss durch einen Konter noch zum 3:0.

Magomed Dautov (hier im Spiel gegen Morbach), dirigierte die Abwehr in beiden Spielen hervorragend

Fazit: Wir können heute keinem Spieler einen Vorwurf machen. Das Team hat erneut vorbildlich gefightet. Diesmal hatten wir sogar die Möglichkeiten, uns für den Aufwand zu belohnen und Tore zu erzielen. Trotzdem sind wir mit der Leistung sehr zufrieden und hoffen, dass unsere Jungs diese auch im Spiel gegen Andernach abrufen können.

Gemälde erfolgreich versteigert

Der FC Germania Metternich versteigerte in den letzten Tagen ein vom bekannten
Koblenzer Maler Jürgen Sonntag geschaffenes Gemälde, das die Verbundenheit des FC
Metternich mit dem Stadtteil Metternich durch seine Motiv- und Farbwahl zum
Ausdruck bringt. Der Verkaufserlös sollte dem Verein als Spende zur Unterstützung beim
Projekt „Kunstrasenplatz“ zur Verfügung gestellt werden.
Die Versteigerung konnte nun erfolgreich zu Ende gebracht werden; der meistbietende
Käufer, der namentlich nicht genannt werden möchte, hat das Kunstwerk für 500 Euro
ersteigert, die nun dem vorgenannten Zweck zugeführt werden.
Der FC Germania Metternich, vertreten durch seinen Vorstandsvorsitzenden David
Follmann, dankt sowohl dem Käufer für sein großzügiges Gebot als auch dem Künstler
für die Spende des Bildes.

C1 siegt im Pokal und verliert in der Meisterschaft

Unter der Woche waren wir im Rheinlandpokal zu Gast beim FV Engers. Ein durchaus unangenehm zu bespielender Gegner, der über gute Einzelspieler verfügt. Wir wollten also wie schon gegen Mayen als Kollektiv auftreten, aktiv gegen den Ball arbeiten, sowie schnell und zielstrebig nach vorne spielen. Die ersten 15 Minuten waren sehr zerfahren ohne große Torgelegenheiten. Die Heimmannschaft warf alles in die Waagschale und wir machten ebenfalls keine groben Fehler. Mit der ersten großen Chance gingen wir in Führung. Der heute offensiv agierende Kai Alscheid setzte Santino Chirico in Szene. Santi blieb cool und schob gekonnt zum 0:1 ein.

Santino Chirico glänzte gegen Engers sowohl als Torschütze, als auch als Vorbereiter

Nur kurze Zeit später erneut ein guter Spielzug. Diesmal ließ Santi seinen Gegenspieler ins Leere laufen und wurde von diesem anschließend umgerissen. Klare Sache: Strafstoß. Jason schnappte sich den Ball und verwandelte seinen zweiten Elfer in dieser Saison sicher. Danach war die Anfangseuphorie des FV gebrochen und wir bekamen einige Räume. Kai nutzte eine der nun zahlreichen Möglichkeiten zum 3:0. Nach der Pause dominierten die Germania-Jungs das Geschehen zunächst nach Belieben. Der heute bärenstarke Jason Weber erhöhte mit einem Traumtor nach Ablage von Rayan Marotta aus ca. 20 Metern zum 4:0. Beim 5:0 war es Kai, der mit einem tiefen Zuspiel Sadik Issaka bediente. Sadik setzte sich dabei stark gegen zwei Gegenspieler durch und traf aus spitzem Winkel. Nach einem Pfostenschuss durch Jason, war es selbiger, der nach tollem Zuspiel von Santi auf 6:0 stellte. In der Schlussphase ging, auch bedingt durch die vielen Wechsel und Umstellungen, der Spielfluss etwas verloren. Das nutze die taper kämpfende Heimmannschaft aus und verkürzte durch zwei sehenswerte Treffer auf 2:6.

Neron Abazi erledigte seinen Job auf der rechten Abwehrseite in beiden Spielen sehr gut

Fazit:

Die Jungs haben heute in einem heiklen Pokalspiel eine souveräne Leistung gezeigt. Besonders das Spiel in die Tiefe und die Defensivarbeit (vor allem in der ersten Halbzeit) waren stark. In der zweiten Halbzeit ist dann auch das spielerische Potential der Truppe aufgeblitzt. Ein Lob aber auch an Engers, das tolle Jungs in seinen Reihen und zwei sehenswerte Tore herausgespielt hat.

Nur drei Tage später ging die Reise in den Hunsrück zur JFV Hunsrückhöhe Morbach. Bei kaltem, windigem Wetter war die Aufwärmphase vor dem Spiel mal wieder von Unkonzentriertheiten geprägt. Das sollte sich rächen. In der ersten Aktion des Spiels entwischte Morbachs Topstürmer Morteza Hosseiny unserer Abwehr und erzielte das 1:0. In der Folgezeit bekamen wir die Partie allerdings gut in den Griff. Wir dominierten die Begegnung, hatten viel Ballbesitz und kombinierten uns spielerisch bis vor das JFV-Tor. Die beste Gelegenheit hatte Sadik Issaka, der nach tollem Zusammenspiel mit Nico Werner am Torwart scheiterte. Weitere Halbchancen durch Sadik und Luca konnten ebenfalls nicht genutzt werden. Das Spiel der Heimmannschaft war einfach gestrickt: Es wurde sich nicht lang mit Ballbesitz aufgehalten, sondern immer wieder lange Bälle auf den pfeilschnellen Hosseiny und den ebenfalls sehr schnelle Rechtsaußen gespielt. Mit großer Laufbereitschaft bekamen wir die Konter größtenteils unterbunden, hatten in zwei Aktionen allerdings auch das Glück des Tüchtigen. In der letzten Aktion der ersten Halbzeit dann der Knackpunkt des Spiels. Ein Eckball des JFV segelte durch den Fünfmeterraum und fand am langen Pfosten einen dankbaren Abnehmer: 2:0.

Seit Wochen in bestechender Form: Nico Werner

Nach der Pause war das Spiel ausgeglichener. Immer wieder rannten die jungen Germanen an, liefen sich jedoch nun des Öfteren fest. Die Morbacher Konteraktionen wurden mehr und so war es erneut Hosseiny, der eine dieser Situationen zum 3:0 nutzte. Der ansonsten sehr gut leitende Referee übersah hier leider die klare Abseitsposition des JFV-Goalgetters. Das 4:0 war fast eine Kopie des 2:0. Wieder kam ein JFV-Spieler nach einer Ecke im Fünfmeterraum frei zum Abschluss. Die letzten 10 Minuten waren dann ein offener Schlagabtausch. Morbach hatte Chancen zu weiteren Treffern, aber auch unser Team hatte durch Jason, Rayan und Nico noch drei Möglichkeiten den Ehrentreffer zu erzielen.

Fazit:

Insgesamt geht der Morbacher Sieg natürlich in Ordnung, auch wenn er über den kompletten Spielverlauf gesehen zu hoch ausgefallen ist. Bisher muss unser junges Team in dieser Saison einiges an Lehrgeld bezahlen. Trotzdem sind wir auch in dieser Partie mit dem Auftreten über weite Teile zufrieden. Wir hätten nie gedacht, dass unsere Jungs in der Rheinlandliga so gut mithalten können und spielerisch sogar oft die bessere Mannschaft sind. Darauf sind wir sehr stolz, denn letztlich geht es im Jugendfußball nicht nur um Ergebnisse, sondern hauptsächlich um Ausbildung. Und hier wird jeder Einzelne in dieser Saison viel mitnehmen!

Erfolgreiche Jahreshauptversammlung bei der Germania

Am Mittwoch, 18.10.17 fand in den Räumen des Sportlerheims die diesjährige Jahreshauptversammlung statt – wichtige Themen, wie Neufassung der Vereinssatzung und Wahl des Vereinsvorstandes standen auf der Tagesordnung, es versprach ein interessanter Abend zu werden.

Der amtierende Vorsitzende David Follmann begrüßte die Mitglieder und stellte als erstes ein Gemälde des Vereinsmitgliedes Jürgen Sonntag vor, welches farblich wunderbar gestaltet, die enge Verbindung des Ortsteils Metternich mit seinem FCM zum Ausdruck bringt. Dieses Bild soll zugunsten des in Planung befindlichen Kunstrasens, gegen Höchstgebot versteigert werden (www.fc-metternich.de). Die Jahreshauptversammlung wurde durch Oliver Krambrich, der bis zum Ende die Sitzung souverän und kurzweilig moderierte, geleitet.. Der wichtigste Tagesordnungspunkt war die Satzungsänderung, durch die mit der Straffung des Vorstandes und der Umorganisation der Vereinsarbeit, wesentliche Voraussetzungen für die Zukunft der Germania geschaffen wurde. Klaus Heusslein stellte diese Änderungen detailliert vor und die Versammlung beschloss einstimmig diese Neufassung.

Es folgte der Jahres- und Rechenschaftsbericht des Vorstandes, vorgestellt von David Follmann, mit dem er das vergangene Jahr sehr anschaulich und mit viel Herzblut Revue passieren lies. Er übergab das Wort an den Jugendleiter Tobias Lommer, der explizit die Planung des neu zu wählenden Vorstandes und die daraus folgende Neuordnung der Vereinsarbeit erklärte.

Anschließend bestimmte Dominik Treis in einer intensiven und mitreißenden Rede den sportlichen Standpunkt der Mannschaften und verband diese Gedanken mit dem Motto des FCM „Wir sind Germania“. Im zweiten Teil seiner Ausführungen zeigte er die Weichenstellung für die zukünftige sportliche Entwicklung und Zielsetzung auf.

Nach Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Es folgte die Wahl des neu zu formierenden Vorstandes laut der nun neuen Satzung an. Der Ehrenvorsitzende Horst Volksheimer übernahm die Wahlleitung und der Posten des Vorsitzenden wurde gewählt – einstimmig wurde David Follmann für die nächste Wahlperiode im Amt bestätigt.
Er übernahm alsdann die Wahlleitung und es folgten die Wahlen der weiteren Vorstandsmitglieder, die alle einstimmig gewählt wurden:

  • 2. Vorsitzender: Tobias Lommer
  • Geschäftsführer: Günter Heidger
  • Schatzmeister: Jannik Menten
  • Schriftführer: Klaus Heusslein
  • Abteilungsleiter Sport: Dominik Treis

Laut der neu verabschiedeten Satzung werden in einer Geschäftsordnung, die einzelnen Aufgabengebiete z.B. ein Jugendkoordinator für den administrativen Bereich, Sportlicher Leiter Senioren, Sportlicher Leiter Jugend, Presse-und Öffentlichkeitsarbeit, Assistent des Vorstandes, Ausstattung-Teamsport, um nur einige Posten zu nennen, exakt definiert. – es sind noch nicht alle Arbeitsgebiete abgedeckt; wer hier Interesse hat, darf sich gerne einbringen.

Im Rahmen des Vorstandberichtes berichtete der Vorsitzende des Fördervereins für die Sportliche Ausbildung im FC Germania Metternich e.V. Dr. Claus-Michael Lommer ausführlich über den aktuellen Sachstand des Projektes „Kunstrasen am Trifter Weg“. Nach einer Entscheidung des Stadtrates der Stadt Koblenz am 2. November 2017 werden die Weichen für einen möglichen Baubeginn 2018 gestellt sein.

Er warb noch einmal eindringlich um Spenden zur finanziellen Unterstützung des Vorhabens, nicht nur für den Bau müssen Mittel da sein, auch die Pflege und Instandhaltung obliegt den Pflichten zur Nutzung des Platzes.

Zum Abschluss bedankte sich David Follmann bei allen gewählten Personen und denen, die zum Gelingen der Versammlung beigetragen haben – somit allen Anwesenden!

„Wir sind Germania“

Koblenzer Künstler unterstützt den FC Metternich

Auch der bekannte Koblenzer Maler Jürgen Sonntag unterstützt den FC Metternich beim Bau des Kunstrasenplatzes am Trifter Weg.

So spendete er ein von ihm gefertigtes und signiertes Gemälde, das nun vom FC Metternich im Rahmen einer schriftlichen Auktion versteigert; „der Reinerlös wird der Finanzierung des Kunstrasenplatzes zufließen“, erklärte David Follmann, erster Vorsitzender des FC Germania Metternich bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung und bedankte sich gleichzeitig bei Jürgen Sonntag.

Das Gemälde des Vereinsmitgliedes Jürgen Sonntag ist farblich wunderbar gestaltet, und bringt die enge Verbindung des Ortsteils Metternich mit seinem FCM zum Ausdruck.

Gebote können noch bis zum 26.10.2017 per mail an fgmetter@rz-online.de abgegeben werden. Das Bild ist ein Meisterwerk, das sicher nicht nur Fußballfans gefallen dürfte.

-kh

C1 gewinnt Abstiegskracher

„Hurra, wir leben noch“, wie in dem Schlagerklassiker gesungen, so war die Stimmungslage nach dem Sieg gegen den Abstiegskonkurrenten TuS Mayen.

Die desolate Leistung letzte Woche gegen die JSG Asbach wurde unter der Woche thematisiert. Eine deutliche Leistungssteigerung musste her, um die drei Punkte heute in Metternich zu behalten. Die Körpersprache war schon beim Aufwärmen eine Andere. Hochmotiviert gingen die Jungs die Begegnung an. Beiden Teams merkte man jedoch die aktuelle sportliche Situation an. Spielerisch ging wenig. Wenn, dann waren es aber die jungen Germanen, die aus dem Spiel heraus zu Chancen kamen. Sadik Issaka kam zweimal den berühmten Schritt zu spät und auch die Abschlüsse von Jason Weber und Magomed Dautov fanden nicht ihren Weg ins Tor. Die Gäste kamen vor allem nach Standards gefährlich vor das FC-Tor.

Luca Hartenhauer machte ein gutes Spiel und holte den Elfmeter zum Siegtor heraus
Die Abwehr um Vize-Kapitän Sezi Mavambu machte gegen Mayen einen super Job

Auch in der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Die Germania leicht spielbestimmend, aber ohne die großen Tormöglichkeiten. In der 50. Minute dann die Szene des Spiels. Einen Ball aus dem Mittelfeld nahm Luca Hartenhauer auf, verzögerte geschickt und wurde dann beim Torschussversuch von den Beinen geholt. Der gut leitende Referee zeigte auf den Punkt. Sadik Issaka nahm sich die Kugel und traf zum erlösenden Führungstreffer. In der Folge wurde das Spiel noch zerfahrener. Mayen wurde nun etwas offensiver. Aber die Defensive inklusive Torwart Arno Steiof zeigte sich heute viel lauf- und zweikampfstärker als noch gegen Asbach. Auf der Gegenseite hatten Santino Chirico und Anrif Adjibabi noch Möglichkeiten, um den Sieg in trockene Tücher zu bringen. Doch auch so reichte es, um den zweiten Saisonsieg einzufahren.

Fazit:

Heute haben die Jungs über die komplette Spielzeit vorbildlich gefightet. Immer, wenn sie das in dieser Saison gemacht haben, dann haben wir auch knappe Ergebnisse erzielt. Das zeigt, dass wir mit der richtigen Einstellung auch konkurrenzfähig sind. Wir sollten versuchen, weiterhin in jedem Spiel alles reinzuwerfen und an die Leistungsgrenze zu gehen.

C1 fährt den ersten Saisonsieg ein – Sadik Issaka mit dem „Tor des Tages“

Nach der enttäuschenden Auswärtsniederlage bei der JSG Oberwinter trafen wir heute auf das Tabellenschlusslicht, die EGC Wirges2. Wir nahmen uns vor, weiterhin offensiv zu verteidigen, schnelle Umschaltsituationen zu erkennen und unsere Chancen diesmal effektiver zu nutzen. Dies gelang bereits mit der ersten Szene der Begegnung hervorragend. Kai Alscheid eroberte den Ball und setzte mit einem gezielten Zuspiel in die Tiefe Sadik Issaka ein, der cool zum 1:0 traf.

Der Torschütze in Aktion. Im Hintergrund Justus Brahm, vorne Nico Werner

Die frühe Führung gab unserem Team etwas Sicherheit. Die Gäste spielten gefällig nach vorne, ließen im letzten Drittel allerdings die nötige Zielstrebigkeit vermissen. Arno Steiof im Germania-Kasten musste nur einmal im 1 gegen 1 retten. Dies tat er allerdings großartig. Bei Dauerregen entwickelte sich in der Kaul immer mehr ein Kampfspiel, dass durch viele Standardsituationen geprägt war. Diese haben wir in dieser Saison noch zu selten für uns genutzt. Heute war es allerdings einfach nur Pech, denn Kai Alscheid setzte gleich zwei Freistöße aus identischer Position ans Lattenkreuz und auch die Nachschüsse durch Nico Werner und Magomed Dautov konnten in letzter Selunde geblockt werden. So wurden mit einem 1:0 die Seiten getauscht.

Motassem Morsli zeigte gegen Wirges auf seiner linken Abwehrseite erneut eine klasse Partie

Wirges kam mit viel Power aus der Kabine und drückte vehement auf den Ausgleich. Unsere Jungs hielten mit unglaublicher Leidenschaft dagegen. Mit zunehmender Spieldauer ließ bei den Gästen dann etwas die Konsequenz nach und wir bekamen viel Platz zum kontern. Beste Möglichkeiten durch Rayan Marotta (2x), Sandro Hoehl (2x) und Jason Weber wurden jedoch liegen gelassen und so mussten die Germania-Anhänger bis zum Schluss zittern. Nach zwei Minuten Nachspielzeit pfiff der gut leitende Referee die Partie ab und der Jubel war groß.

Fazit: Auch wenn es nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist, so tut dieser Sieg doch enorm gut. Endlich hat sich das Team mal für seine ordentlichen Leistungen in der Saison belohnt! Leidenschaft und Laufbereitschaft waren heute einfach überragend. Trotzdem haben wir, gerade im Spiel nach vorne auch noch viel Luft nach oben.

C1 lässt die Effektivität vermissen und muss eine bittere Niederlage einstecken

Nach drei Heimspielen in Folge reisten wir zum Mitaufsteiger nach Remagen. Trotz der Niederlage gegen Salmrohr waren wir mit der Leistung nicht unzufrieden und wollten auch in Remagen weiter mutig und offensiv spielen. Dies gelang uns in der Anfangsphase recht gut. Unsere Jungs zeigten sich aggressiv in den Zweikämpfen und spielten immer wieder schnell nach vorne. So bot sich Luca Hartenhauer bereits nach 6 Minuten die Chance zur Führung. Gut freigespielt kam er aus ca. 12 Metern halbrechter Position frei zum Schuss, verzog aber knapp. Vier Minuten später dann die Doppelchance wieder durch Luca und Rayan Marotta, der heute im Sturmzentrum begann. In der 20. Minute lief Rayan nach gutem Zuspiel alleine auf den Torwart zu, schloss allerdings viel zu überhastet ab. Das sind Situationen, die wir jetzt schon mehrfach in der Saison hatten und in denen unseren Jungs einfach das Selbstvertrauen und die Routine fehlen, um diese Chancen effektiv zu nutzen. Die Gastgeber setzten in der kompletten ersten Halbzeit auf lang geschlagene Standards meist durch Altan Özdemir und auf Einzelaktionen des überragenden Immer Ademi. Diese Spielweise reichte, um die Partie für sich zu entscheiden. In der 23. Minute segelte ein Freistoß an Allen vorbei, tippte noch zweimal! auf bevor er zu Adami kam, der ihn über die Linie köpfte. Kurz vor der Halbzeit das 2:0, nachdem Ademi sich gegen drei Germania-Akteure durchsetzte und gekonnt zurücklegte.

„Ibo“ Jawad wurde gegen Oberwinter enorm gefordert, zeigte als rechter AV aber eine starke Leistung

Die Umstellungen, die wir in der Halbzeitpause vornahmen, stellten sich leider als komplett falsch heraus. Wir verloren völlig den Faden und gaben die Partie, die wir in der ersten Halbzeit noch gut im Griff hatten, völlig aus der Hand. Oberwinter kam zu mehreren Möglichkeiten, die zum Glück ungenutzt blieben. Erst gegen Ende der Partie kamen wir etwas besser ins Spiel. Anrif Adjibabi, Kai Alscheid und Magomed Dautov vergaben Chancen und ein Kopfball von Luca Maring landete zunächst an der Latte und dann vermeintlich hinter der Linie. Der gut leitende Referee gab den Treffer nicht und so blieb es bei der 0:2-Niederlage.

 

Fazit: Aufgrund der zweiten Halbzeit geht die Niederlage in Ordnung. Leider hat uns die Umstellung in der Halbzeitpause aus dem Rhythmus gebracht. Knackpunkt waren aber (wie schon gegen Immendorf) die vergebenen Großchancen in den ersten zwanzig Minuten. Das tut mir unglaublich Leid für das Team, das oft eine gute Spielanlage zeigt, mutig nach vorne spielt, einige Dinge gut umsetzt und sich dafür einfach nicht belohnt!