Saisonfazit D1

Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir unter den Ersten Drei landen, dann hätte ich denjenigen für verrückt erklärt. Mit einer neu zusammengestellten Mannschaft der JG 2005/2006 und sechs Neuzugängen starteten wir die Mission Klassenerhalt. Durch Teambuilding-Maßnahmen wie gemeinsame Grillabende mit den Eltern und einem Teamausflug ins Pinup sollte auch außerhalb des Spielfeldes eine Einheit zusammenwachsen. Durch gezieltes Training im individualtaktischen Bereich sowie einzelnen Gruppen- und mannschaftstaktischen Inhalten wollten wir die Spieler optimal auf die Bezirksligasaison vorbereiten. Drei Testspielsiege ließen einiges Gutes erhoffen.

Die Hinrunde konnten wir dann auch mit 6 Siegen, 3 Remis und 2 Niederlagen erfolgreich als Tabellenvierter punktgleich mit dem ambitionierten JFV Rhein-Hunsrück abschließen. Im Winter konnten wir uns mit Leo Lohmer und Toni Jandric vom Ligakonkurrenten RW Koblenz gezielt verstärken. In der Hallenkreismeisterschaft erreichten wir die Endrunde. Die Vorbereitung zur Rückrunde wurde durch die schlechten Platzverhältnisse stark beeinträchtigt. Dennoch gelangen in den drei Testspielen drei Siege. Geprägt von den schlechten Trainingsbedingungen verpassten wir einen guten Start in die Rückrunde und ließen einige Punkte liegen. Auch wenn das Team in den meisten Spielen spielerisch überlegen war, so fehlte doch oft die letzte Konsequenz im Abschluss. Zudem kam die Verletzungsmisere gegen Ende der Saison, deren Höhepunkt sicherlich die schwere Verletzung von Toni Jandric war. So endete die Rückrunde mit 4 Siegen, 1 Remis und 4 Niederlagen.

Das Team 2017/18:

Fazit:

Dafür, dass wir nur schwer einschätzen konnten, was uns diese Saison erwartet, können wir mehr als zufrieden sein. Wir sind mit dem Ziel Klassenerhalt in die Saison gestartet und schließen die Runde als Tabellendritter ab. Jeder einzelne Spieler hat sich spielerisch wie auch persönlich weiterentwickelt, worauf wir sehr stolz sind. Die Mannschaft hat gelernt, dass es in Spielen, die auf der Kippe stehen manchmal eine einzelne Aktion bedarf, um das Spiel zu gewinnen. Aber schlussendlich kann man nur gemeinsam gewinnen getreu unserem Motto „Einer für alle und Alle für Einen“

Wir sind Germania

Es spielten für die Germania:

Jan Mendel, Philipp Kargl, Michael Scherhag, Loredana Martini, Adam Elkebir, Hendrik Hahn, Oscar Greening, Jayden Juranovic, Robin Reinhardt, Jona Kimmel, Erich Tschitchikov, Razak Issaka, Marlon Wirges, Tyron Vallendar, Sandro Reinhardt, Noah Born, Toni Jandric, Leo Lohmer

Trainer:

Sascha Devant, Zoran Juranovic, Robert Hahn

Saisonfazit C1

Dass die Saison in der Rheinlandliga nach dem überraschenden Aufstieg schwer werden würde, das war sicherlich allen bewusst. Leider war es kurzfristig enorm schwierig, sich kadertechnisch auf die neue Runde vorzubereiten. So gingen wir mit einer Mannschaft ins Rennen, die zu mehr als der Hälfte aus dem jüngeren Jahrgang bestand, was in der Rheinlandliga die absolute Ausnahme ist. Zudem mussten wir mit Joelina Martini einen fast ganzjährigen Ausfall verkraften, der das Team zudem schwächte.

Einer guten Vorbereitung folgte ein tolles erstes Saisonspiel, dass schon den ersten Dreier hätte bedeuten müssen. Im weiteren Hinrundenverlauf zeigte das Team zwei Gesichter. Das „Heimgesicht“ war geprägt von packenden Spielen, in denen wir auch gegen die Topteams der Liga klasse dagegen hielten. Das „Auswärtsgesicht“ jedoch zeigte, dass wir gerade in Sachen taktische Disziplin, Laufbereitschaft und Zweikampfhärte enorme Defizite hatten. So erzielten wir lediglich zwei Siege und ein Remis, alle Punkte natürlich auf heimischem Geläuf. Im Pokal zeigte sich die vorhandene Klasse der Mannschaft. Hier zogen wir bis ins Achtelfinale ein, um dort im Elfmeterschießen zu scheitern.

In der Rückrunde hatten wir die Hoffnung, dass mit Evgenij Iliev die mangelnde Durchschlagskraft in der Offensive enden würde. Doch leider stand uns Evgenij nur ein Pflichtspiel zur Verfügung. Mit den hohen Niederlagen nach der Winterpause schwand auch der Glaube an sich und an den Klassenerhalt. Trotzdem bäumten sich die Jungs gegen Ende der Saison nochmal auf und lieferten tolle Leistungen gegen Asbach, Andernach und den JFV Rhein-Hunsrück.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass wir in dieser Saison natürlich verdient abgestiegen sind. Trotzdem hat das Team in vielen Spielen bewiesen, dass es vor allem fußballerisch  (konstruktiver Spielaufbau über IV, AV oder 6er, Ballbesitzspiel etc.) mit den meisten Teams der Rheinlandliga mithalten konnte. Körperlich war es jedoch teilweise  eine andere Welt. Allein die Gegentore durch Weitschüsse und Standardsituationen machten hier einen Großteil aus. Deswegen ist es trotz der Misserfolge eine Saison, aus der die Jungs viel mitnehmen konnten. Allein die Tatsache, dass ein Großteil des Teams von den Spitzenklubs der Region umworben wird, zeigt, dass wir hier keine alzu schlechte Ausbildung machen.

Das Team 2017/18:

Nun gilt es, in der Bezirksliga neu anzugreifen und sich hier in der Spitzengruppe festzusetzen. Die Qualität dafür ist definitiv vorhanden!

C1 steht im Pokalachtelfinale – In der Meisterschaft weiter auswärts punktlos

Nach zwei sehr guten Heimspielen gegen Topteams der Liga erwartete uns mit Andernach ein Gegner auf Augenhöhe. Zumindest dachten wir das. Doch die Heimmannschaft belehrt uns eines Besseren und dominierte unser Team in der ersten Halbzeit komplett. Die Bäckerjungen legten eine enorme Laufbereitschaft und Aggressivität an den Tag. Unsere Jungs zeigten sich davon stark beeindruckt und fanden in der ersten Halbzeit nahezu überhaupt nicht statt. Andernach erarbeitete sich gefühlte 50 Ecken und Freistöße und hatte zu Beginn zudem den Wind im Rücken. Mit etwas Glück überstanden wir den ersten Durchgang ohne Gegentor.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen wir besser ins Spiel. Besonders Sadik Issaka und Sandro Hoehl stellten die Andernacher Hintermannschaft vor eine harte Probe. In diese Drangphase hinein jedoch fiel das 1:0 für die Gastgeber. Bei einer Ecke standen unsere Jungs Spalier und ließen (mal wieder) ein Kopfballtor aus nächster Distanz zu. Noch geschockt vom Rückstand fingen wir uns zur zwei Minuten später das 0:2. In den letzten zwanzig Minuten spielten wir dann wieder unseren „Germania-Fußball“: Sauberes Aufbauspiel durch das Zentrum mit gezielten Pässe in die Tiefe. Einige Großchancen zum Anschlusstreffer durch Motassem Morsli, Mohammed Hamada, Sandro Hoehl (Latte) und Sadik Issaka wurden jedoch liegen gelassen und so endete die Begegnung mit 0:2.

Fazit: Andernach wollte die drei Punkte einfach mehr. Unseren Jungs hat dagegen der Glaube an den Sieg und die eigene Leistungsfähigkeit gefehlt. Auch wenn die zweite Halbzeit akzeptabel war, so machen wir uns in den Auswärtsspielen vieles kaputt, was wir uns durch tolle Leistungen in den Heimspielen aufbauen. Jetzt gilt es Lösungen zu finden, um dieses Manko zu beheben und auch auswärts unser Heimgesicht zu zeigen.

Nach einigen Gesprächen unter der Woche änderten wir gegen Schweich nicht nur die Aufstellung in ein 4:4:2, sondern auch die Abläufe vor dem Spiel. Damit sollten die ersten Auswärtspunkte in dieser Saison eingefahren werden.

Doch das Spiel begann denkbar ungünstig. Wie gegen Andernach war es eine Ecke, bei der unser Team nicht clever verteidigte und die körperlich überlegenen Gastgeber kamen zum frühen 1:0. Beim 2:0 Mitte der ersten Halbzeit, war es erneut ein ungeschicktes Zweikampfverhalten, das einen Elfmeterpfiff zur Folge hatte. Die Moselaner ließen sich die Chance nicht entgehen. Doch das Germania-Team schlug noch vor der Pause zurück. Kai Alscheid brachte einen Freistoß zum Anschlusstreffer im Netz unter.

Um noch zwingender nach vorne zu spilen, stellen wir in der zweiten Hälfte auf ein 3:5:2 um. Die beste Gelegenheit vergab dabei Motassem Morsli, der nach einem Freistoß von Kai Alscheid freistehend aus kürzester Entfernung verzog. So blieb es bei einer weiteren knappen Auswärtsniederlage.

In der vierten Runde des Rheinlandpokals trafen wir wenige Tage später auf die Leistungsklasse-Mannschaft der JSG Berod/Wahlrod. Erneut starteten wir mit einer Dreierkette gewohnt dominant ins Spiel. Mit einem gezielten Spielaufbau und viel Ballbesitz erarbeiteten wir uns die erste Möglichkeit durch Neron Abazi. Doch die ungewohnte Dreierkette brachte auch Problem mit sich. So war die Rückwärtsbewegung oft schlecht und die Westerwälder kamen vor allem durch die schnellen Loncanrit und Zenula zu Konterchancen. Einen individuellen Fehler im Spielaufbau nutzte Loncanrit und traf zum 1:0. Im Laufe der ersten Halbzeit wurden die Zweikämpfe aggressiver geführt und das Gegenpressing intensiviert. Eine Druckphase begann, in der wir nach schöner Vorarbeit von Nico Wener durch Jason Weber ausgleichen konnten. Kurz vor der Halbzeit war es erneut Jason, der nach Balleroberung schnell schaltete und Sandro Hoehl bediente. Sandro blieb cool und erzielte damit (endlich) seinen ersten Pflichtspieltreffer in dieser Saison.

Sandro Hoehl erzielte im Pokal seinen ersten Pflichtspieltreffer in dieser Saison

In der zweiten Hälfte ging den tapfer kämpfenden Gastgebern dann etwas die Luft aus. Wir schafften es, das Tempo hoch zu halten und bekamen Chancen im 5-Minutentakt. Doch wie schon die gesamte Saison blieb die Chancenverwertung mangelhaft. Nach einem Freistoßkracher durch Magomed Dautov, war es Rayan Marotta, der mit dem Kopf abstaubte und das Spiel damit entschied. Kurz vor Schluss stellte Sezi Mavambu mit einem fulminanten 20-Meterschuss den Endstand her.

Fazit: Wir haben immer wieder Phasen im Spiel, in denen es das Team schafft, seine Leistungsfähigkeit abzurufen. Dann sieht man, dass gegen jede Mannschaft in der Rheinlandliga etwas möglich ist. Leider fehlt oft noch die Konstanz über 70 Minuten. Das sich die Jungs aber in dieser Liga enorm weiterentwickeln, dass zeigen uns die Pokalspiele. Denn selbst ambitionierte Leistungsklasse-Teams auf Bezirksliga-Niveau können unser Tempo nicht mitgehen.

C1 hält auch gegen die Topteams der Liga gut mit

Zwei schwere Heimspiele hatte das C1-Team in den letzten beiden Wochen zu meistern. Zunächst ging es auf Asche gegen den JFV Rhein-Hunsrück, ein mit Auswahlspielern gespicktes reines 2003er-Team. Hochmotiviert starteten die jungen Germanen ins Spiel, verteidigten diszipliniert und leidenschaftlich und ließen kaum JFV-Gelegenheiten zu. So wurde mit einem 0:0 die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit zunächst das gleiche Bild. Die Gäste rannten unentwegt an, hatten aber kaum zündende Ideen, um unsere Defensive zu überwinden. Leider bekamen wir gegen Ende des Spiels kaum noch Entlastung hin, so dass vor allem die Köpfe müder wurden und Konzentrationslücken entstanden. So war es dem besten Akteur auf dem Platz, Joshua Günther, vorbehalten, das 0:1 zu erzielen. Wenig später erhöhte Leon Wilki auf 0:2 und sorgte damit für die Entscheidung.

Fazit: Die Mannschaft hat über weite Strecken sehr gut verteidigt. Das ist die absolut wichtige Grundlage, um gegen solche Gegner eine realistische Chance zu haben. Nach vorne hin hätten wir uns gewünscht, mehr Bälle halten zu können um den Mittelfeldspielern die Möglichkeit zu geben nachzurücken und selbst für Torgefahr zu sorgen. So geht der Sieg des JFV in Ordnung.

Eine Woche später ging es in der Kaul gegen den ambtierenden Spitzenreiter, die U14 des SV Eintracht Trier. Kurzfristig mussten wir auf unsere beiden etatmäßigen 6er, Justus Brahm und Jason Weber verzichten. Das sollte die Sache nicht leichter machen. Doch sowohl Mohammed Hamada, als auch Santino Chirico machten ihre Sache super. Die erste Chance nach einem Eckball gehörte den Gästen. Doch im Anschluss bekamen wir das Spiel gut in den Griff und hatten durch Sandro Hoehl, Nico Werner und Kai Alscheid vielversprechende Möglichkeiten. Nach 20 Minuten dann der erneute Rückschlag. Nach eigenem Freistoß gingen unsere Jungs nicht auf den zweiten Ball. Der lange Schlag landete beim 2003er VA-Spieler der Gäste, Timo Reuland, der eiskalt über den herauseilenden Arno Steiof vollstreckte. Ein bis dato ungerechtfertigtes Ergebnis. Aber in der Rheinlandliga werden kleine Fehler eben direkt bestraft. In der zweiten Hälfte machte die Eintracht dann mehr Druck. Wir kamen kaum noch in Abschlusssituationen. Trotzdem war es eine Einzelaktion, die dem Tabellenführer das 2:0 ermöglichte. Reuland ließ diesmal gleich vier Germanen stehen und netzte ein. Gegen Ende ließen in einem sehr intensiv, aber immer fair geführten Spiel die Kräfte nach und Trier kam kurz vor Schluss durch einen Konter noch zum 3:0.

Magomed Dautov (hier im Spiel gegen Morbach), dirigierte die Abwehr in beiden Spielen hervorragend

Fazit: Wir können heute keinem Spieler einen Vorwurf machen. Das Team hat erneut vorbildlich gefightet. Diesmal hatten wir sogar die Möglichkeiten, uns für den Aufwand zu belohnen und Tore zu erzielen. Trotzdem sind wir mit der Leistung sehr zufrieden und hoffen, dass unsere Jungs diese auch im Spiel gegen Andernach abrufen können.

C1 siegt im Pokal und verliert in der Meisterschaft

Unter der Woche waren wir im Rheinlandpokal zu Gast beim FV Engers. Ein durchaus unangenehm zu bespielender Gegner, der über gute Einzelspieler verfügt. Wir wollten also wie schon gegen Mayen als Kollektiv auftreten, aktiv gegen den Ball arbeiten, sowie schnell und zielstrebig nach vorne spielen. Die ersten 15 Minuten waren sehr zerfahren ohne große Torgelegenheiten. Die Heimmannschaft warf alles in die Waagschale und wir machten ebenfalls keine groben Fehler. Mit der ersten großen Chance gingen wir in Führung. Der heute offensiv agierende Kai Alscheid setzte Santino Chirico in Szene. Santi blieb cool und schob gekonnt zum 0:1 ein.

Santino Chirico glänzte gegen Engers sowohl als Torschütze, als auch als Vorbereiter

Nur kurze Zeit später erneut ein guter Spielzug. Diesmal ließ Santi seinen Gegenspieler ins Leere laufen und wurde von diesem anschließend umgerissen. Klare Sache: Strafstoß. Jason schnappte sich den Ball und verwandelte seinen zweiten Elfer in dieser Saison sicher. Danach war die Anfangseuphorie des FV gebrochen und wir bekamen einige Räume. Kai nutzte eine der nun zahlreichen Möglichkeiten zum 3:0. Nach der Pause dominierten die Germania-Jungs das Geschehen zunächst nach Belieben. Der heute bärenstarke Jason Weber erhöhte mit einem Traumtor nach Ablage von Rayan Marotta aus ca. 20 Metern zum 4:0. Beim 5:0 war es Kai, der mit einem tiefen Zuspiel Sadik Issaka bediente. Sadik setzte sich dabei stark gegen zwei Gegenspieler durch und traf aus spitzem Winkel. Nach einem Pfostenschuss durch Jason, war es selbiger, der nach tollem Zuspiel von Santi auf 6:0 stellte. In der Schlussphase ging, auch bedingt durch die vielen Wechsel und Umstellungen, der Spielfluss etwas verloren. Das nutze die taper kämpfende Heimmannschaft aus und verkürzte durch zwei sehenswerte Treffer auf 2:6.

Neron Abazi erledigte seinen Job auf der rechten Abwehrseite in beiden Spielen sehr gut

Fazit:

Die Jungs haben heute in einem heiklen Pokalspiel eine souveräne Leistung gezeigt. Besonders das Spiel in die Tiefe und die Defensivarbeit (vor allem in der ersten Halbzeit) waren stark. In der zweiten Halbzeit ist dann auch das spielerische Potential der Truppe aufgeblitzt. Ein Lob aber auch an Engers, das tolle Jungs in seinen Reihen und zwei sehenswerte Tore herausgespielt hat.

Nur drei Tage später ging die Reise in den Hunsrück zur JFV Hunsrückhöhe Morbach. Bei kaltem, windigem Wetter war die Aufwärmphase vor dem Spiel mal wieder von Unkonzentriertheiten geprägt. Das sollte sich rächen. In der ersten Aktion des Spiels entwischte Morbachs Topstürmer Morteza Hosseiny unserer Abwehr und erzielte das 1:0. In der Folgezeit bekamen wir die Partie allerdings gut in den Griff. Wir dominierten die Begegnung, hatten viel Ballbesitz und kombinierten uns spielerisch bis vor das JFV-Tor. Die beste Gelegenheit hatte Sadik Issaka, der nach tollem Zusammenspiel mit Nico Werner am Torwart scheiterte. Weitere Halbchancen durch Sadik und Luca konnten ebenfalls nicht genutzt werden. Das Spiel der Heimmannschaft war einfach gestrickt: Es wurde sich nicht lang mit Ballbesitz aufgehalten, sondern immer wieder lange Bälle auf den pfeilschnellen Hosseiny und den ebenfalls sehr schnelle Rechtsaußen gespielt. Mit großer Laufbereitschaft bekamen wir die Konter größtenteils unterbunden, hatten in zwei Aktionen allerdings auch das Glück des Tüchtigen. In der letzten Aktion der ersten Halbzeit dann der Knackpunkt des Spiels. Ein Eckball des JFV segelte durch den Fünfmeterraum und fand am langen Pfosten einen dankbaren Abnehmer: 2:0.

Seit Wochen in bestechender Form: Nico Werner

Nach der Pause war das Spiel ausgeglichener. Immer wieder rannten die jungen Germanen an, liefen sich jedoch nun des Öfteren fest. Die Morbacher Konteraktionen wurden mehr und so war es erneut Hosseiny, der eine dieser Situationen zum 3:0 nutzte. Der ansonsten sehr gut leitende Referee übersah hier leider die klare Abseitsposition des JFV-Goalgetters. Das 4:0 war fast eine Kopie des 2:0. Wieder kam ein JFV-Spieler nach einer Ecke im Fünfmeterraum frei zum Abschluss. Die letzten 10 Minuten waren dann ein offener Schlagabtausch. Morbach hatte Chancen zu weiteren Treffern, aber auch unser Team hatte durch Jason, Rayan und Nico noch drei Möglichkeiten den Ehrentreffer zu erzielen.

Fazit:

Insgesamt geht der Morbacher Sieg natürlich in Ordnung, auch wenn er über den kompletten Spielverlauf gesehen zu hoch ausgefallen ist. Bisher muss unser junges Team in dieser Saison einiges an Lehrgeld bezahlen. Trotzdem sind wir auch in dieser Partie mit dem Auftreten über weite Teile zufrieden. Wir hätten nie gedacht, dass unsere Jungs in der Rheinlandliga so gut mithalten können und spielerisch sogar oft die bessere Mannschaft sind. Darauf sind wir sehr stolz, denn letztlich geht es im Jugendfußball nicht nur um Ergebnisse, sondern hauptsächlich um Ausbildung. Und hier wird jeder Einzelne in dieser Saison viel mitnehmen!