Torwarttraining bei der Germania ist gestartet

Letzten Dienstag startete auf unserem Rasenplatz in der Kaul das Torwarttraining für die kommende Saison.

Durchgeführt werden die Einheiten für die Torhüter von U10 bis U17 vom langjährigen Jugendtorwart der TuS Koblenz, Marius Schröder. Wir freuen uns, mit Marius einen kompetenten und menschlich integeren Torwarttrainer mit im Boot zu haben.

Koordiniert werden die wöchentlichen Trainingseinheiten vom Torwarttrainer der ersten Mannschaft, Marco Weiler.

TW-Trainer Marius Schröder (Hinten Mitte) mit TW-Koordinator Marco Weiler, Jugendkoordinator Martin Mattern und den C-Jugendtorhütern

Damit ist ein wichtiger Schritt erfolgt, um die Ausbildung im Jugendbereich der Germania weiter zu optimieren.

B-Jugend mit Saisonauftakt nach Maß

Mit drei Siegen in den ersten drei Pflichtspielen ist die neu zusammengestellte B-Jugend gut in die Saison gestartet.

In der ersten Rheinlandpokalrunde ging die Reise in den Hunsrück zur JSG Kastellauner Land. Das Spiel gegen den Kreisligisten wollten wir als letztes Testspiel unter Wettkampfbedingungen vor dem Saisonstart nutzen.

Sehr engagiert bestritten die Jungs diese Partie, so dass die Begegnung bereits in der ersten Halbzeit entschieden war. Eine Reihe schöner Spielzüge wurden kreiert und das Ergebnis in der zweiten Halbzeit auf 16:0 in die Höhe geschraubt. Auch wenn der Gegner wenig Gegenwehr bot, so ließen sich dennoch bereits die ersten Automatismen erkennen.

Die Treffer erzielten: Jason Geier (4), Jason Weber (3), Rayan Marotta (3), Anrif Adjibabi (3), Ares Günes, Luca Maring, Denis Ademi

Am ersten Bezirksliga-Spieltag mussten wir erneut im Hunsrück antreten. Gegner war diesmal die JSG Simmern. Die körperlich robuste Mannschaft von Trainer Dieter Schumann bedeutete keinen leichten Auftaktgegner. Beflügelt vom Pokalerfolg und gewarnt vom Trainerteam die JSG nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, begannen die Jungs hochkenzentriert und ließen die Angriffsbemühungen der Gastgeber bereits im Keim ersticken. Unsererseits blieben die langen Ballbesitzphasen allerdings auch annähernd ohne Durchschlagkraft. Rayan Marotta rieb sich im Sturmzentrum enorm auf und hatte in der 30. Minute die Chance zur Führung. Nach gutem Zuspiel von Nils Bania bekam er allerdings nicht mehr genug Druck hinter den Ball, so dass sein Schuss aus ca. 12 Metern leichte Beute für den Schlussmann war. Nach einem Eckball getreten von Mika Kimmel, setze Joni Sieben den Ball per Direktabnahme ans Lattenkreuz. So wurden mit einem 0:0 die Seiten getauscht.

Auch im zweiten Durchgang dominierte unser Team zunächst die Begegnung. Aus dem Nichts heraus dann die Führung für Simmern. Ein Eckball wurde in der 44. Minute nicht entscheidend geklärt und der JSG-Spieler staubte zum 1:0 ab. Unbeeindruckt vom Rückstand kamen wir wenig später zu zwei guten Ausgleichsmöglichkeiten. Zunächst scheiterte Anrif Adjibabi am Keeper, bevor Jason Weber einen sehenswerten Spielzug über den aufgerückten AV Etienne Streffler knapp über das Tor setzte. Wenig später stellen wir um und zogen Nils Bania ins Sturmzentrum. Berke Sengülsen übernahm seine Position auf der 6. Eine gute Umstellung, wie sich zeigen sollte. Nils sorgte mit seiner körperlichen Präsenz für viel Unruhe, so dass unsere schnellen Außen nun mehr Räume bekamen. Jason Geier nahm in der 55. Minute Fahrt auf und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß aus ca. 22 Metern Entfernung setzte er unhaltbar für den Keeper zum Ausgleich in die Maschen. Simmern zeigte sich geschockt und in der 67. Minute war es Berke Sengülsen, der einen Freistoß getreten von Joni Sieben per Volleyabnahme ins Netz hämmerte. Auch in Unterzahl nach einer Zeitstrafe ließ unser Team nun keinen Zweifel mehr aufkommen, wer dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Mika Kimmel krönte seine herausragende Leistung in der 69. Minute mit einem tollen Freistoßtreffer zum 3:1. Die Schlussphase wurde dann sehr hektisch, mit vielen Freistößen und gelben Karten. Simmern agierte nun etwas kopflos und auch unser Team schaffte es nicht mehr, die vielen Räume und Kontermöglichkeiten zur endgültigen Entscheidung zu nutzen. Am Ende blieb es bei einem letztlich souveränen Auswärtssieg.

 

Fazit:

Heute hat das gesamte Team sehr diszipliniert agiert und vor allem in der Defensivbewegung hervorragend gearbeitet. Zwar resultierten alle drei Treffer nach Standardsituationen, dennoch war auch spielerisch das Übergewicht auf unserer Seite. Von daher geht der Sieg definitiv in Ordnung

 

Das zweite Saisonspiel brachte uns das erste Derby der Saison. Gegen RW Koblenz2, die ihr Auftaktmatch verloren hatten, wollten wir weitere drei Punkte einfahren. Gegenüber der Vorwoche mussten wir auf Rayan Marotta, Luis Knipper und Can Giese verzichten. Dafür stand Neuzugang Andre Hanne erstmals im Kader. Die Partie begann denkbar ungünstig. Bereits nach wenigen Sekunden zappelte der Ball im Netz des heute von Finn Gotthardt gehüteten Tores. Einen Fehlpass im Aufbauspiel nutzten die in der Anfangsphase hoch pressenden Rot-Weißen Gastgeber zur Führung aus. Wenig später sorgte wie schon gegen Simmern ein Eckball für das Gegentor. Der wuchtige Kopfball des RW-Spielers landete unhaltbar im Germania-Tor.

Es dauerte fast 20 Minuten, bis sich unser Team an Platz und Gegner gewöhnt hatte. Von Minute zu Minute wurde der Ball nun besser laufen gelassen. Zunächst scheiterte Jason Geier am Keeper, dann Nils Bania an der Latte, bevor es Anrif Adjibabi war, der die schöne Vorarbeit von Jason Geier zum Anschlusstreffer nutzte. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit entwickelte sich ein Powerplay Richtung RW-Tor. Nach guter Ecke von Anrif Adjibabi war Jason Geier zur Stellung und nickte zum Ausgleich ein. Und es sollte noch besser kommen. Ein herrlicher 20-Meterschuss von Anrif Adjibabi landete zur 3:2-Halbzeitführung im Kreuzeck des Tores.

Auch in der zweiten Halbzeit zunächst das gleiche Bild. Unser Team dominierte das Geschehen, doch mehrere Möglichkeiten, darunter ein Pfostenschuss vom heute sehr agilen Jason Weber sollten nicht zum Erfolg führen. Erst Mitte der zweiten Halbzeit dann das erlösende 4:2. Andre Hanne, der ein gutes Germania-Debüt bot, steckte schön durch auf Jason Geier. Dieser versenkte das Zuspiel humorlos. Wie schon gegen Simmern ging der Spielfluss gegen Ende der Begegnung verloren. Doch die Gastgeber zeigten sich im Spiel nach vorne zu harmlos, so dass es beim 4:2 blieb.

Fazit:

Heute dauerte es 20 Minuten, bis unser Team ins Spiel fand. Danach sind die Jungs aber famos zurück gekommen. Hut ab davor! Der Sieg geht absolut in Ordnung, wobei wir im Training weiter arbeiten müssen, um auch die letzten 10 Minuten in jedem Spiel hohes Tempo gehen zu können.

Germania als Ausbildungsverein

In Zeiten, in denen der Fußballverband die Talentförderung vorantreibt und mit Eintracht Trier den ersten Ausbildungsverein präsentiert hat, leistet auch die Germania ihren Beitrag zur Talententwicklung.

In der kommenden Saison werden gleich fünf Spieler in ambitionierte Vereine der Region wechseln.

Kai Alscheid (Jahrgang 2003) wird Teil des Regionalligateams der SG 99 Andernach, Sadik Issaka (Jahrgang 2004) wechselt in die C-Jugendregionalliga zur TuS Koblenz, Sezi Mavambu (Jahrgang 2004) wird ebenfalls Regionalligakicker bei der EGC Wirges, Jayden Juranovic und Razak Issaka (beide Jahrgang 2006) zieht es ebenfalls zum ehemaligen Nachwuchsleistungszentrum TuS Koblenz.

Natürlich ist immer ein weinendes Auge dabei, wenn Topspieler den Verein verlassen. Aber wir sehen uns auf regionaler Ebene eben auch als Ausbildungsverein.

Wir möchten uns hiermit bei den Jungs für die gemeinsame Zeit bei der Germania bedanken, hoffen, dass sie bei ihren neuen Teams schnell Fuß fassen und wünschen Ihnen alles Gute für ihre sportliche  Zukunft.

Saisonfazit D1

Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir unter den Ersten Drei landen, dann hätte ich denjenigen für verrückt erklärt. Mit einer neu zusammengestellten Mannschaft der JG 2005/2006 und sechs Neuzugängen starteten wir die Mission Klassenerhalt. Durch Teambuilding-Maßnahmen wie gemeinsame Grillabende mit den Eltern und einem Teamausflug ins Pinup sollte auch außerhalb des Spielfeldes eine Einheit zusammenwachsen. Durch gezieltes Training im individualtaktischen Bereich sowie einzelnen Gruppen- und mannschaftstaktischen Inhalten wollten wir die Spieler optimal auf die Bezirksligasaison vorbereiten. Drei Testspielsiege ließen einiges Gutes erhoffen.

Die Hinrunde konnten wir dann auch mit 6 Siegen, 3 Remis und 2 Niederlagen erfolgreich als Tabellenvierter punktgleich mit dem ambitionierten JFV Rhein-Hunsrück abschließen. Im Winter konnten wir uns mit Leo Lohmer und Toni Jandric vom Ligakonkurrenten RW Koblenz gezielt verstärken. In der Hallenkreismeisterschaft erreichten wir die Endrunde. Die Vorbereitung zur Rückrunde wurde durch die schlechten Platzverhältnisse stark beeinträchtigt. Dennoch gelangen in den drei Testspielen drei Siege. Geprägt von den schlechten Trainingsbedingungen verpassten wir einen guten Start in die Rückrunde und ließen einige Punkte liegen. Auch wenn das Team in den meisten Spielen spielerisch überlegen war, so fehlte doch oft die letzte Konsequenz im Abschluss. Zudem kam die Verletzungsmisere gegen Ende der Saison, deren Höhepunkt sicherlich die schwere Verletzung von Toni Jandric war. So endete die Rückrunde mit 4 Siegen, 1 Remis und 4 Niederlagen.

Das Team 2017/18:

Fazit:

Dafür, dass wir nur schwer einschätzen konnten, was uns diese Saison erwartet, können wir mehr als zufrieden sein. Wir sind mit dem Ziel Klassenerhalt in die Saison gestartet und schließen die Runde als Tabellendritter ab. Jeder einzelne Spieler hat sich spielerisch wie auch persönlich weiterentwickelt, worauf wir sehr stolz sind. Die Mannschaft hat gelernt, dass es in Spielen, die auf der Kippe stehen manchmal eine einzelne Aktion bedarf, um das Spiel zu gewinnen. Aber schlussendlich kann man nur gemeinsam gewinnen getreu unserem Motto „Einer für alle und Alle für Einen“

Wir sind Germania

Es spielten für die Germania:

Jan Mendel, Philipp Kargl, Michael Scherhag, Loredana Martini, Adam Elkebir, Hendrik Hahn, Oscar Greening, Jayden Juranovic, Robin Reinhardt, Jona Kimmel, Erich Tschitchikov, Razak Issaka, Marlon Wirges, Tyron Vallendar, Sandro Reinhardt, Noah Born, Toni Jandric, Leo Lohmer

Trainer:

Sascha Devant, Zoran Juranovic, Robert Hahn

Saisonfazit C1

Dass die Saison in der Rheinlandliga nach dem überraschenden Aufstieg schwer werden würde, das war sicherlich allen bewusst. Leider war es kurzfristig enorm schwierig, sich kadertechnisch auf die neue Runde vorzubereiten. So gingen wir mit einer Mannschaft ins Rennen, die zu mehr als der Hälfte aus dem jüngeren Jahrgang bestand, was in der Rheinlandliga die absolute Ausnahme ist. Zudem mussten wir mit Joelina Martini einen fast ganzjährigen Ausfall verkraften, der das Team zudem schwächte.

Einer guten Vorbereitung folgte ein tolles erstes Saisonspiel, dass schon den ersten Dreier hätte bedeuten müssen. Im weiteren Hinrundenverlauf zeigte das Team zwei Gesichter. Das „Heimgesicht“ war geprägt von packenden Spielen, in denen wir auch gegen die Topteams der Liga klasse dagegen hielten. Das „Auswärtsgesicht“ jedoch zeigte, dass wir gerade in Sachen taktische Disziplin, Laufbereitschaft und Zweikampfhärte enorme Defizite hatten. So erzielten wir lediglich zwei Siege und ein Remis, alle Punkte natürlich auf heimischem Geläuf. Im Pokal zeigte sich die vorhandene Klasse der Mannschaft. Hier zogen wir bis ins Achtelfinale ein, um dort im Elfmeterschießen zu scheitern.

In der Rückrunde hatten wir die Hoffnung, dass mit Evgenij Iliev die mangelnde Durchschlagskraft in der Offensive enden würde. Doch leider stand uns Evgenij nur ein Pflichtspiel zur Verfügung. Mit den hohen Niederlagen nach der Winterpause schwand auch der Glaube an sich und an den Klassenerhalt. Trotzdem bäumten sich die Jungs gegen Ende der Saison nochmal auf und lieferten tolle Leistungen gegen Asbach, Andernach und den JFV Rhein-Hunsrück.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass wir in dieser Saison natürlich verdient abgestiegen sind. Trotzdem hat das Team in vielen Spielen bewiesen, dass es vor allem fußballerisch  (konstruktiver Spielaufbau über IV, AV oder 6er, Ballbesitzspiel etc.) mit den meisten Teams der Rheinlandliga mithalten konnte. Körperlich war es jedoch teilweise  eine andere Welt. Allein die Gegentore durch Weitschüsse und Standardsituationen machten hier einen Großteil aus. Deswegen ist es trotz der Misserfolge eine Saison, aus der die Jungs viel mitnehmen konnten. Allein die Tatsache, dass ein Großteil des Teams von den Spitzenklubs der Region umworben wird, zeigt, dass wir hier keine alzu schlechte Ausbildung machen.

Das Team 2017/18:

Nun gilt es, in der Bezirksliga neu anzugreifen und sich hier in der Spitzengruppe festzusetzen. Die Qualität dafür ist definitiv vorhanden!