C1 fährt den ersten Saisonsieg ein – Sadik Issaka mit dem „Tor des Tages“

Nach der enttäuschenden Auswärtsniederlage bei der JSG Oberwinter trafen wir heute auf das Tabellenschlusslicht, die EGC Wirges2. Wir nahmen uns vor, weiterhin offensiv zu verteidigen, schnelle Umschaltsituationen zu erkennen und unsere Chancen diesmal effektiver zu nutzen. Dies gelang bereits mit der ersten Szene der Begegnung hervorragend. Kai Alscheid eroberte den Ball und setzte mit einem gezielten Zuspiel in die Tiefe Sadik Issaka ein, der cool zum 1:0 traf.

Der Torschütze in Aktion. Im Hintergrund Justus Brahm, vorne Nico Werner

Die frühe Führung gab unserem Team etwas Sicherheit. Die Gäste spielten gefällig nach vorne, ließen im letzten Drittel allerdings die nötige Zielstrebigkeit vermissen. Arno Steiof im Germania-Kasten musste nur einmal im 1 gegen 1 retten. Dies tat er allerdings großartig. Bei Dauerregen entwickelte sich in der Kaul immer mehr ein Kampfspiel, dass durch viele Standardsituationen geprägt war. Diese haben wir in dieser Saison noch zu selten für uns genutzt. Heute war es allerdings einfach nur Pech, denn Kai Alscheid setzte gleich zwei Freistöße aus identischer Position ans Lattenkreuz und auch die Nachschüsse durch Nico Werner und Magomed Dautov konnten in letzter Selunde geblockt werden. So wurden mit einem 1:0 die Seiten getauscht.

Motassem Morsli zeigte gegen Wirges auf seiner linken Abwehrseite erneut eine klasse Partie

Wirges kam mit viel Power aus der Kabine und drückte vehement auf den Ausgleich. Unsere Jungs hielten mit unglaublicher Leidenschaft dagegen. Mit zunehmender Spieldauer ließ bei den Gästen dann etwas die Konsequenz nach und wir bekamen viel Platz zum kontern. Beste Möglichkeiten durch Rayan Marotta (2x), Sandro Hoehl (2x) und Jason Weber wurden jedoch liegen gelassen und so mussten die Germania-Anhänger bis zum Schluss zittern. Nach zwei Minuten Nachspielzeit pfiff der gut leitende Referee die Partie ab und der Jubel war groß.

Fazit: Auch wenn es nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist, so tut dieser Sieg doch enorm gut. Endlich hat sich das Team mal für seine ordentlichen Leistungen in der Saison belohnt! Leidenschaft und Laufbereitschaft waren heute einfach überragend. Trotzdem haben wir, gerade im Spiel nach vorne auch noch viel Luft nach oben.

C1 lässt die Effektivität vermissen und muss eine bittere Niederlage einstecken

Nach drei Heimspielen in Folge reisten wir zum Mitaufsteiger nach Remagen. Trotz der Niederlage gegen Salmrohr waren wir mit der Leistung nicht unzufrieden und wollten auch in Remagen weiter mutig und offensiv spielen. Dies gelang uns in der Anfangsphase recht gut. Unsere Jungs zeigten sich aggressiv in den Zweikämpfen und spielten immer wieder schnell nach vorne. So bot sich Luca Hartenhauer bereits nach 6 Minuten die Chance zur Führung. Gut freigespielt kam er aus ca. 12 Metern halbrechter Position frei zum Schuss, verzog aber knapp. Vier Minuten später dann die Doppelchance wieder durch Luca und Rayan Marotta, der heute im Sturmzentrum begann. In der 20. Minute lief Rayan nach gutem Zuspiel alleine auf den Torwart zu, schloss allerdings viel zu überhastet ab. Das sind Situationen, die wir jetzt schon mehrfach in der Saison hatten und in denen unseren Jungs einfach das Selbstvertrauen und die Routine fehlen, um diese Chancen effektiv zu nutzen. Die Gastgeber setzten in der kompletten ersten Halbzeit auf lang geschlagene Standards meist durch Altan Özdemir und auf Einzelaktionen des überragenden Immer Ademi. Diese Spielweise reichte, um die Partie für sich zu entscheiden. In der 23. Minute segelte ein Freistoß an Allen vorbei, tippte noch zweimal! auf bevor er zu Adami kam, der ihn über die Linie köpfte. Kurz vor der Halbzeit das 2:0, nachdem Ademi sich gegen drei Germania-Akteure durchsetzte und gekonnt zurücklegte.

„Ibo“ Jawad wurde gegen Oberwinter enorm gefordert, zeigte als rechter AV aber eine starke Leistung

Die Umstellungen, die wir in der Halbzeitpause vornahmen, stellten sich leider als komplett falsch heraus. Wir verloren völlig den Faden und gaben die Partie, die wir in der ersten Halbzeit noch gut im Griff hatten, völlig aus der Hand. Oberwinter kam zu mehreren Möglichkeiten, die zum Glück ungenutzt blieben. Erst gegen Ende der Partie kamen wir etwas besser ins Spiel. Anrif Adjibabi, Kai Alscheid und Magomed Dautov vergaben Chancen und ein Kopfball von Luca Maring landete zunächst an der Latte und dann vermeintlich hinter der Linie. Der gut leitende Referee gab den Treffer nicht und so blieb es bei der 0:2-Niederlage.

 

Fazit: Aufgrund der zweiten Halbzeit geht die Niederlage in Ordnung. Leider hat uns die Umstellung in der Halbzeitpause aus dem Rhythmus gebracht. Knackpunkt waren aber (wie schon gegen Immendorf) die vergebenen Großchancen in den ersten zwanzig Minuten. Das tut mir unglaublich Leid für das Team, das oft eine gute Spielanlage zeigt, mutig nach vorne spielt, einige Dinge gut umsetzt und sich dafür einfach nicht belohnt!

Trotz starker Moral – C1 mit knapper Niederlage

Im dritten Heimspiel in Folge trafen wir auf den starken Aufsteiger aus Salmrohr. Eine Truppe, die wie wir, fast komplett mit dem jüngeren 2004er-Jahrgang spielt. Mit dem Unterschied, dass nahezu der komplette Kader im Stützpunkt vertreten ist. So waren auch die ersten zehn Minuten davon geprägt, die Gäste erst einmal vom eigenen Tor fernzuhalten, was uns eher schlecht gelang. Salmrohr setzte uns beim Spielaufbau unter Druck und wir kamen selten spielerisch in die gegnerische Hälfte. Wenn, dann aber durchaus gefährlich. Wie in der 14. Minute, als der heute sehr agile Jason Weber Luca Hartenhauer in Szene setzte. Luca passte mit seinem schwächeren rechten Fuß gedankenschnell in die Mitte, wo Nico Werner gut vom Flügel kommend eingelaufen war. Da Nico regelwidrig am Torschuss gehindert wurde, entschied der sehr gut leitende Schiedsrichter auf Strafstoß. Jason schnappte sich den Ball und versenkte das Spielgerät sicher im Tor. In den Folgeminuten bekamen wir das Spiel etwas besser in den Griff und Salmrohr erzeugte nicht mehr ganz so viel Druck. Kurz vor der Pause überschlugen sich dann die Ereignisse. Nachdem Motassem Morsli in Folge eines  rüden Fouls vorzeitig ausscheiden musste, war die Ordnung noch nicht wieder hergestellt und wir fingen uns nach eigenem kurz ausgeführtem Freistoß an der Mittellinie einen Konter zum Ausgleich ein. Nur eine Minute später konnte der FSV-Keeper einen Freistoß von Kai Alscheid nur abklatschen. Jason stand goldrichtig und versenkte den Abpraller im Netz.

Machte sein bisher stärkstes Spiel im Germania-Dress: Doppeltorschütze Jason Weber

Uns war klar, dass wir in der zweiten Halbzeit weiter einen enorm hohen Aufwand betreiben müssen, um die Führung ins Ziel zu retten. Doch Salmrohr kam erneut stark aus der Kabine und machte mächtig Druck. Viele Standardsituationen prägten dieses intensive Spiel. So kam es wie es kommen musste. Sezi Mavambu lenkte einen Freistoß unglücklich mit dem Oberschenkel ins eigene Tor. Wenig später ließ sich unser Team von einem Einwurf übertölpeln. Die Gäste aus dem Salmtal nutzten dies gnadenlos aus und es hieß 2:3. Weitere Gegentore konnten wir mit letztem Einsatz verhindern. Wir lösten die Viererkette nun auf und versuchten in den verbleibenden Minuten nochmal alles, um den Ausgleich zu erzielen. Und tatsächlich hatten wir durch Sandro Hoehl, Magomed Dautov (nach schöner Vorarbeit von Sandro Hoehl) und Luca Hartenhauer noch drei dicke Möglichkeiten. Doch nach vier Minuten Nachspielzeit war es amtlich: Die Germania verliert das dritte Spiel in dieser Saison mit einem Tor Unterschied.

Fazit: Insgesamt geht die knappe Niederlage sicherlich in Ordnung. Salmrohr war uns individuell überlegen. Dazu haben wir die Gegentore deutlich zu einfach gefangen. Trotzdem sind wir insgesamt nicht unzufrieden mit der Leistung. Besonders die tolle Moral in der Schlussphase des Spiels ist lobend zu erwähnen. Mit dieser Einstellung werden wir unsere Gegner, unabhängig vom Ergebnis, weiterhin vor Probleme stellen. Und genau das sollte unser Ziel in den nächsten Wochen sein.

C1 hält gegen den Tabellenführer nur eine Halbzeit lang mit

Nachdem wir aus den ersten drei größtenteils guten Spielen nur einen Punkt holen konnten, waren wir im Heimspiel gegen die U14 der TuS Koblenz gewillt, etwas Zählbares mitzunehmen. Mit zwei Spitzen versuchten wir, den Spielaufbau der TuS gezielt ins Zentrum zu lenken, um dort nach Balleroberungen schnell umzuschalten. Das ungewohnte System brachte jedoch nicht den erhofften Effekt. Trotzdem konnten wir die Partie in den ersten 20 Minuten ausgeglichen gestalten. Quasi aus dem Nichts dann der Treffer für die TuS. Ein Freistoß aus ca.25 Metern Entfernung senkte sich unhaltbar für Keeper Arno Steiof unter die Latte. Wir versuchten weiter spielerisch zum Erfolg zu kommen. Leider ließen wir (wie bereits in der gesamten Saison) die nötige Zielstrebigkeit und das Durchsetzungsvermögen vermissen. So kam die TuS nach einem sehenswerten Konter in der letzten Spielminute der ersten Halbzeit zum 0:2.

Luca Hartenhauer (rechts) und Justus Brahm (links) beim Gegenpressing

Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns vor, noch früher zu attackieren, um den Weg zum gegnerischen Tor noch kürzer zu halten. Doch früh in der zweiten Halbzeit mussten wir wieder einen Gegentreffer hinnehmen. Von nun an gingen leider die Köpfe nach unten und wir fingen uns innerhalb weniger Minuten zwei weitere Gegentreffer ein. Magomed Dautov konnte mit einem
direkt verwandelten Freistoß nur noch Ergebniskosmetik betreiben, so dass die Partie mit einem 1:5 endete.

Nico Werner im Duell mit seinen ehemaligen Teamkollegen

Fazit: In der ersten Halbzeit hat es das Team ordentlich gemacht, wurde jedoch von effektiven Koblenzern für die mangelnde Zielstrebigkeit vor dem Tor bestraft. Die zweite Halbzeit war die mit Abstand Schwächste Halbzeit der Saison. Klar kann man gegen ein spielstarkes TuS-Team verlieren. Aber mit der Körpersprache in dieser Phase des Spiels können wir nicht leben. Jetzt gilt es, die Köpfe wieder frei zu bekommen, um nächste Woche wieder an die Leistungen der ersten drei Partien anzuknüpfen.

 

Vorbericht Rhein-Zeitung

Am fünften Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte will der FC Metternich weiter auf der Erfolgswelle schwimmen, heute Abend soll beim Aufsteiger in Oberwesel der vierte Sieg hintereinander her. Ebenfalls heute muss die SG Mülheim-Kärlich II in Niederburg antreten und hofft, weiter ungeschlagen zu bleiben. Endlich den ersten Punktgewinn hat der FC Cosmos Koblenz auf dem Schirm. Ob der aber ausgerechnet gegen den Spitzenreiter aus Ahrweiler gelingt? Mit breiter Brust fährt Ata Spor Urmitz nach Treis-Karden, die noch unbesiegten Gäste sind auch am Sonntag nicht chancenlos. Völlig offen ist die Begegnung zwischen der SG Vorder-eifel Müllenbach und dem Aufsteiger SV Anadolu Spor Koblenz.

SV Vesalia 08 Oberwesel – FC Metternich Fr., 19.30 Uhr

Nur drei Tage nach dem kräftezehrenden Pokalspiel gegen TuS Koblenz muss Oberwesel schon wieder ran. Die Mannschaft von Trainer Peter Ritter empfängt den FC Metternich. 

„Wir wollen unsere kleine Serie ausbauen und mit einem Dreier die Heimreise antreten“, verrät Trainer Patrick Baade das Vorhaben der Germania, die wieder auf Tobias Lommer zurückgreifen kann. Wenn die Gäste ihre ehrgeizigen Ziele nicht aus den Augen verlieren wollen, ist ein Erfolg beim Aufsteiger Pflicht. wzi

C1 mit ordentlichem Auftakt

Nach dem starken ersten Auftritt in der neuen Liga fuhren wir am zweiten Spieltag zum Derby nach Immendorf. Der Gegner hat sich in der Sommerpause mit 15! Neuzugängen verstärkt und war somit klarer Favorit in dieser Partie. Wir nahmen uns vor, etwas tiefer zu verteidigen um kompakt zu stehen und nach Balleroberung schnell umzuschalten. Wie bereits im Relegationsspiel vor einigen Wochen ging diese Rechnung zunächst auf. Den Gastgebern fehlte die zündende Idee und unser Team kam durch Sandro Hoehl und Luca Hartenhauer zu zwei dicken Möglichkeiten. Leider wurden beide Chancen vergeben, so dass mit einem 0:0 die Seiten getauscht wurden. Nach dem Wechsel übernahm Immendorf dann das Kommando, ohne sich dabei zwingende Torchancen zu erarbeiten. In der 44. Minute dann die Szene des Spiels, als sich die Immendorfer gut vor das FCM-Tor kombinierten und zum 1:0 trafen. Leider erkannte der ansonsten gut leitende Referee das Foulspiel an Motassem Morsli (im Video klar zu erkennen) nicht. In der Folgezeit schaffte es unsere Elf nicht mehr, genügend Offensivdrang auszuüben, um den Gegner ernsthaft in Bredouille zu bringen. Einzig Luca Maring hatte kurz vor Schluss noch den Ausgleich auf dem Fuß.

Fazit: Insgesamt kein gutes Spiel von beiden Teams. Die Mannschaft, die etwas mehr investiert hat, hat das Spiel gewonnen. Das man in der Rheinlandliga (gerade mit den vielen 2004ern) nicht in jedem Spiel eine große Anzahl von Torchancen bekommt, ist klar. Umso ärgerlicher ist es, dass wir unsere Chancen in der ersten Halbzeit nicht nutzen konnten.

Beim zweiten Heimspiel der Saison traten wir zum ersten Mal auf unserem Hartplatz an. Gegner war das rheinlandligaerfahrene Team aus Wittlich. Die körperlich enorm robuste und von Stützpunktspielern gespickte Truppe von der Mosel zeigte direkt, warum sie diese Saison als Geheimfavorit auf die Meisterschaft gehandelt wird. In einem enorm offensiven 3:5:2-System pressten uns die Gäste frühzeitig. Doch nachdem unser Team die Anfangsphase schadlos überstanden hatte, fanden wir besser ins Spiel und schafften es mit zunehmender Spielzeit immer besser, Wittlich von unserem Tor fernzuhalten. Unsere Abwehr stand nun immer sicherer und Torwart Arno Steiof strahlte eine sensationelle Ruhe aus. Laufbereitschaft, Leidenschaft und taktische Disziplin waren herausragend und so hatten wir nach ca. 60 Minuten auch unsere erste dicke Chance im Spiel. Leider verzog Magomed Dautov seinen Linksschuss knapp am Tor vorbei. Zwei Minuten vor dem Ende dann doch noch der Gegentreffer. Nach einer Ecke kam der starke, baumlange IV der Gäste zum Kopfball und nickte unhaltbar für unseren Keeper zum 0:1 ein. Danach warfen wir nochmal alles nach vorne, stellten auf Dreierkette um und kamen tatsächlich noch einmal zu einer vielversprechenden Gelegenheit. Leider fehlte hier im Abschluss die nötige Kraft und Konzentration.

Fazit: Die Mannschaft hat sich heute ein dickes Lob verdient. Gegen einen körperlich klar überlegenen und spielstarken Gegner aus Wittlich haben die Jungs phänomenal gefightet. Klar war Wittlich dominant und hatte die besseren Möglichkeiten. Trotzdem hätte sich das Team heute ein Remis verdient. Mit der gleichen Einstellung sollte es möglich sein, auch in der Rheinlandliga Punkte einzufahren.

English Experience Camp in Metternich begeistert mehr als 70 Kinder

Auf den Spuren des Mutterlands des Fußballs wandelten in der letzten Sommerferienwoche mehr als 70 Kinder zusammen mit ihrem Chefcoach Stuart Monk, der extra aus England angereist war und der u.a. als Trainerausbilder der englischen Football Association (FA) und Scout diverser Premier-League Clubs eine stolze Vita aufzuweisen hat. Nicht zuletzt ist sein Bruder Gary Monk ein ehemaliger englischer Fußballprofi, der mehr als 200 Premier-League Spiele absolviert hat und derzeit den FC Middlesborough in der zweiten englischen Liga trainiert.

Sein großes Fachwissen über den Jugendfußball brachte Stuart Monk diese Woche vielen Koblenzer Kindern nahe, wobei für viele der Kontakt mit der englischen Sprache etwas Neues war, für einige aber auch eine gute Vorbereitung auf den Schulstart in der Folgewoche und eine Bereicherung für die eigenen Fremdsprachenkenntnisse. Da die Wahrheit bekanntermaßen aber auf dem Platz liegt, stand der Fußball im Vordergrund und war die gemeinsame Sprache der 6-13-jährigen Kids. Die komplette fußballerische Bandbreite wurde an fünf gemeinsamen Tagen abgedeckt, wobei immer wieder englische Töne zu hören waren, die auch die Kinder schnell anfingen zu adaptieren und sich mit dem Coach von der Insel schnell anfreundeten.

Auch wenn sich das Wetter in der letzten Schulferienwoche den englischen Verhältnissen mit viel Regen anpasste, zog Germania – Jugendleiter Tobias Lommer ein sehr positives Fazit: „Es ist nicht das erste Camp, was wir ausrichten, aber mit Stuart Monk und dem Trainerteam haben wir dieses Jahr ein tolles Event aufgezogen, was wir nächstes Jahr gerne wiederholen möchten.“ Und auch Stuart Monk fand nur lobende Worte für die fünf Tage Fußballspaß in Metternich: „Wir hatten einige echt talentierte Kicker in unserem Camp. Alle Kinder waren zufrieden, die Eltern sind zufrieden und wir sind es auch!“ Für das 2018 kündigte sich Stuart Monk gleich wieder an, dann soll es in der letzten Sommerferienwoche zu einer Neuauflage in der Metternicher Kaul kommen.

Saisonvorschau C1 – Das Abenteuer Rheinlandliga kann beginnen

Nach der Niederlage im Relegationsspiel gegen Immendorf waren die Planungen schon auf Bezirksliga eingestellt. Doch nach dem Rückzug der JSG Hattert wurde es letztlich die Rheinlandliga, in der unsere C1 nächste Saison auf Tore- und Punktejagd geht. Eine große Herausforderung wartet somit auf Team, Trainer, Umfeld und Verein. Neben den letztjährigen C1-Spielern stehen sowohl C2-Spieler, als auch einige Spieler des jüngeren 2004er-Jahrgangs im Kader. Neu in der Mannschaft sind TuS-Rückkehrer Jason Weber, Mohammed Hamada (VfR Eintracht Koblenz), Max Greening (SV Untermosel), Neron Abazi, Magomed Dautov und Motassem Morsli (alle VfL Neuwied).

Die Vorbereitung ist bisher gut verlaufen. Bei einem großen Kader hatten wir in den Ferien durchschnittlich 15 Spieler im Training. Auch in den Testspielen zeigte sich der Konkurrenzkampf und jeder war gewillt, seine Spielminuten effektiv zu nutzen. Dementsprechend zufriedenstellend waren dann auch die Ergebnisse (Güls 16:0, TuS Koblenz U14 1:1, JSG Untermosel 1:1, JSG Bendorf 3:1, JFV Rhein-Hunsrück U14 6:3).

Wir denken, dass das Team gut vorbereitet ist und sind gespannt, was die Truppe in der Meisterschaft zu leisten im Stande ist. Dass es von der ersten Minute an um den Klassenerhalt geht, dürfte jedem klar sein. Wir werden aber auch nicht gewillt sein, uns kampflos zu ergeben. Das haben die Jungs bereits in der Vorbereitung gezeigt. Also lasst uns das Abenteuer Rheinlandliga positiv angehen und gemeinsam für eine riesen Überraschung sorgen!

Wir hoffen bei diesem Unterfangen auf zahlreiche Unterstützung der Germania-Anhänger, denn jeglicher Support wird dem Team gut tun.

 

Mit sportlichen Grüßen

Martin Mattern/Jonas Bähr